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OMNIA Nr. 18

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Ausgabe #18 „Die echten Weisen, die die Natur des Universums kennen, verwenden Gesetz gegen Gesetz, das Höhere gegen das Niedrigere, und durch die Kunst der Alchemie verwandeln sie das, was unerwünscht ist, in das Wertvolle und gewinnen so die Herrschaft. Meisterschaft besteht nicht in anomalen Träumen, Visionen, fanatischen Einbildungen und fanatischem Leben, sondern in der Verwendung höherer Kräfte gegen die niedrigeren und darin, dass man den Qualen niedriger Ebenen durch Schwingung auf der höheren entgeht.“ Foto: Shutterstock Aus dem Kybalion 08

Die 7 hermetischen Gesetze Der geheime Bauplan des Kosmos Im Kybalion, einem Buch, in dem erstmalig die sieben hermetischen Gesetze aufgeschrieben und erklärt wurden, steht folgendes geschrieben: „Es gibt sieben Prinzipien der Wahrheit. Derjenige, der sie kennt und mit vollem Verständnis anwendet, besitzt den magischen Schlüssel, bei dessen Berührung sich alle Tore des Tempels öffnen.“ Wollen wir dem glauben, gibt es also sieben Prinzipien der Wahrheit, die unumstößlich sind. Wenn man sie kennt und im Leben anwendet, werden sich alle Tore des Tempels öffnen, weil sie der Schlüssel dafür sind, dabei ist der Tempel Sinnbild für ein erfülltes Leben in Freude und Fülle. Diese Prinzipien wurden viele Jahrhunderte lang als Geheimlehren streng unter Verschluss gehalten und immer nur mündlich überliefert. Erst 1908 wurden sie unter dem Titel „Das Kybalion: Eine Studie der Hermetischen Philosophie des Alten Ägyptens und Griechenlands“ von „Drei Eingeweihten“ schriftlich veröffentlicht. Das Buch wurde später William Walker Atkinson (1862–1932), einem amerikanischen Okkultisten und Pionier der Neugeist-Bewegung („New Thought Movement“), zugeschrieben. Seitdem erscheint das Kybalion unter seinem Namen. Im Kybalion selbst ist zu lesen, dass diese sieben Prinzipien auf Hermes Trismegistos zurückgehen würden. Er lebte nach dem Untergang von Atlantis im alten Ägypten, zu einer Zeit, als die heutige Menschheit noch in ihren Kinderschuhen steckte. Hermes Trismegistos gilt als Vater der Geheimwissenschaften, Begründer der Astrologie und Entdecker der Alchemie. Im Namen Trismegistos steckt „der dreimal Große“, „der ganz Große“, „der Allergrößte“. Der Überlieferung nach wurde Hermes 300 Jahre alt und stammte ursprünglich aus Atlantis (wer mehr über ihn und den Untergang von Atlantis erfahren möchte, sollte die Smaragdtafeln lesen). Lange Zeit nach seinem Tod machten die Ägypter ihn zu ihrem Gott der Weisheit und der Wissenschaft und gaben ihm den Namen „Toth“, der „Schriftgelehrte der Götter“. In der griechischen Mythologie ist Hermes der Götterbote, der die Botschaften von Zeus überbrachte. Er war einer der zwölf Götter des Olymp. Auf Hermes Trismegistos geht auch die so genannte Hermetik zurück, eine Offenbahrungslehre, die sich religiös-philosophischen Themen sowie der Astrologie und Alchemie widmet. In der Hermetik sind teilweise auch diese Prinzipien enthalten, allerdings liest man im Kybalion dazu folgendes: „Wenn sie (Anm. d. Red.: die Weisheit) überhaupt niedergeschrieben wurde, war ihr Sinn verhüllt in Ausdrücke der Alchemie und Astrologie, sodass nur der sie richtig lesen konnte, der den Schlüssel dazu besaß.“ Eine Erklärung, warum sie geheim gehalten wurde, liefert das Kybalion auch, indem es schreibt, dass es notwendig war, „um den Verfolgungen durch die Theologen im Mittelalter zu entgehen (...).“ Das Wissen des Hermes Trismegistos stand also niemals im vollen Umfang und für die Allgemeinheit zur Verfügung, denn es war nach William Walker Atkinson „nicht im Sinn der Hermetiker als Märtyrer für das Gute zu sterben.“ Er behauptet, dass nicht jeder ihre Ansichten verstanden hätte, deshalb zogen sie es vor, im Verborgenen zu wirken und machten daraus eine Geheimlehre. Ein berühmtes Zitat aus dem Kybalion lautet deshalb: „Die Lippen der Weisheit sind verschlossen, nur nicht für die Ohren des Verständnisses.“ Schlussendlich weist auch noch in unserem heutigen Wortgebrauch das Wort „hermetisch“ auf etwas hin, das geheim gehalten und strengstens abgeriegelt wird. Allerdings findet man diese sieben hermetischen Urprinzipien praktisch in jeder Weltreligion, in allen esoterischen Lehren und in den ältesten indischen Schriften. Sie gelten als die grundlegenden Schöpfungsprinzipien des Universums und beschäftigen sich mit den geistigen Kräften und ihrer Beherrschung. Widmen wir uns also diesen sieben Prinzipien, um die Schöpfung besser zu verstehen. 09

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