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OMNIA Nr. 16

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Juni 2020 – Ausgabe

Juni 2020 – Ausgabe #16 Mit Kristallen die Selbstheilungskräfte aktivieren A Als ich das erste Mal mit Kristallen in Berührung kam, war ich in Indien. Ich hatte schon eine Reise quer durch das Land hinter mir, als ich mich entschloss, zum Abschluss noch nach McLeod Ganj zu fahren, dorthin, wo der Dalai Lama im indischen Exil lebt. Ich war neugierig, als ich endlich in dem kleinen Dorf herumspazierte. Die indischen Händler war ich nach drei Wochen bereits gewohnt, deshalb ließen ihre Versuche, mich in die Shops zu ziehen, unbeeindruckt. Bis dahin hatte ich schon unzählige Schmuckgeschäfte gesehen, deshalb war mein Interesse gering, bis ich vor einem Schaufenster stand und von einem jungen Mann zum Tee eingeladen wurde. Das sollte der Eintritt in mein Kristallreich sein. Mustaq, der junge Kaschmiri, nahm sich sehr viel Zeit für mich und packte die schönsten Kostbarkeiten aus. – Aber er tat noch viel mehr, er zeigte mir, dass ich die unterschiedlichen Schwingungen tatsächlich spüren konnte. Das war vor zehn Jahren, und seitdem sind Kristalle zu meinen täglichen Begleitern geworden. Mittlerweile habe ich viele Schmuckstücke mit Heilsteinen, um mir den Alltag leichter zu machen. Ein Labradorit, gut sichtbar getragen, ist zum Beispiel ein mächtiger Schutzstein, der die Energie des Trägers vor anderen Einflüssen schützt. Ich möchte dir fünf Tipps an die Hand geben, wie du deinen eigenen Zugang finden kannst. Ich möchte dich ermutigen, es zu versuchen, denn in den Kristallen liegt eine tiefe Heilkraft, die deine Uressenz weckt. Sanft vermögen sie es mit ihrer Schwingung, Programmierungen, Muster, Blockaden aufzubrechen, um den Raum für Transformation zu schaffen. Jahrelang habe ich beispielsweise eine Sodalithkette getragen, und im Nachhinein habe ich festgestellt, wie sehr sie mich in meinem Prozess unterstützt hat, meiner inneren Wahrheit zu folgen. Für mich sind Kristalle Gottes Helfer auf Erden, die uns über ihre Kristallstruktur mit unserer eigenen verbinden. Dadurch aktivieren sie unsere Selbstheilungskräfte und so, wie wir sie aus dem tiefen Erdreich schöpfen, helfen sie unserem ursprünglichen Wesenskern ans Licht. Ganz nebenbei verschaffen sie uns Zugang zu unserer Intuition, zur Wahrnehmung der Energie, die um uns ist und mit der wir in Resonanz sind, sie öffnen unser drittes Auge und verbinden uns mit unserem höheren Selbst. Wir sind auf dem Weg ins Kristallbewusstsein und zu unserer wahren kristallinen Struktur. Was könnte uns in dieser Übergangszeit besser helfen, als ein Kristall? Als ich von Mustaq in ihre Welt eingeführt wurde, zeigte er mir viele Raritäten, die höherschwingend waren. Ich möchte dich ermutigen, auch zu solchen Kristallen zu greifen, damit du einen Unterschied spüren kannst, zum Beispiel zu einem Moldavit. Höherschwingend bedeutet, dass sie vielleicht zu stark für dich sein werden, um sie längere Zeit zu tragen. Das ist ein Zeichen, dass seine Frequenz für dein Energiekleid noch zu hoch ist. Dieser Effekt zeigt dir jedoch, dass der Stein etwas mit dir macht, und wird dich motivieren, einen Stein zu finden, mit dem du dich sehr wohl fühlst. Diesen wirst du dann bei dir tragen, und er wird sehr subtil beginnen, dein Energiefeld zu verändern. Je nachdem, welche Heilfrequenz er trägt, kann er zum Beispiel deine Emotionen balancieren (Sodalith), dir zu großer geistiger Klarheit verhelfen (Bergkristall) oder dir einen Schuss Lebensfreude schenken (Citrin). Mögen Kristalle auch für dich ganz wertvolle Begleiter werden! Manuela Foto: Shutterstock 70

Meine Tipps für den Anfang 1. Die Wahl deines Kristalls Man sagt, der Kristall wählt dich! Schau, welcher mit dir „spricht“ und deine Aufmerksamkeit anzieht. Nimm ihn in deine linke Hand und frage ihn, ob er mit dir arbeiten möchte. Verlasse dich ganz auf deine innere Stimme, denn du wirst ein „Ja“ oder „Nein“ intuitiv spüren. Lass dich auch von deinem Gefühl leiten, was Form und Struktur anbelangt, ob er poliert oder roh oder rund sein soll oder eine geometrische Form haben soll. 2. Reinigen und energetisieren Es gibt sehr viele Bücher zu diesem Thema, die einfachsten und gleichzeitig natürlichsten Hilfsmittel sind Salz, Wasser und Sonne. Wenn du den Kristall neu hast, dann reinige ihn unter kühlem, fließendem Wasser. Lade ihn anschließend ca. 30 Minuten in der Mittagssonne auf und poliere ihn mit einem sauberen, weißen Baumwolltuch. Wenn Steine stumpf werden oder ihren Glanz verlieren, ist dies ein Anzeichen dafür, dass sie gereinigt und neu energetisiert werden möchten. Hat ein Kristall keine Energie mehr, dann kannst du ihn mehrere Stunden oder Tage zugedeckt in Meersalz einlegen und ihn an der Sonne wieder aufladen. 3. Kristalltagebuch Mach dir Notizen, wenn du mit Kristallen zu arbeiten beginnst. Schreibe dir auch auf, was du in der Literatur findest, damit du deine Erfahrungen damit vergleichen kannst. Die drei Fragen für dein Tagebuch: 1. Name des Kristalls und verwendet am ... 2. Er ist gut für ... 3. Als ich mit ihm arbeitete, bemerkte ich ... 4. Meditation Um die Beziehung zum Kristall zu stärken, meditiere mit ihm und lege ihn zum Beispiel auf dein Stirn- oder Herzchakra. Nimm seine Schwingung wahr und beobachte deine Reaktionen und Gedanken. 5. Wertschätzung Öffne dich gegenüber deinem Kristall, wie du dich einem Freund gegenüber öffnest, und hör ihm zu, sprich mit ihm. Kristalle sind Abgesandte des Lichts, die uns lehren, den Zugang zu unserem eigenen Licht zu erhalten. 71

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