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OMNIA Nr. 16

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Juni 2020 – Ausgabe

Juni 2020 – Ausgabe #16 Der Darm ist der Wächter der Gesundheit! Wusstest du, dass die beste Kosmetik, die es hier auf Erden gibt, eine Pflege deines Darmes ist? Der Darm hat die Fläche eines kleinen Fußballfeldes von ca. 500 Quadratmetern. Wie innen, so außen – deshalb ist der Darm das Organ, das wesentlich auf die Haut wirkt. Viele Methoden der Darmentgiftung belasten das ohnehin schon strapazierten Organ zusätzlich. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Methode sanft aber effektiv wirkt, einfach anzuwenden ist und mit natürlichen Mitteln arbeitet. Der Darm ist die sogenannte innere Grenze, hier hast du Grenzwächter, die entscheiden, was in dich hineinkommt und was nicht. Stell dir vor, der Darm ist ein Rohr, das durch dich hindurchführt. Alles, was sich in diesem Rohr befindet, ist „Gott sei Dank“ noch nicht automatisch in dir. Diese Grenzwächter – Bakterien, Immunsystem und Unterbewusstsein – entscheiden, was über den Darm in den Körper aufgenommen wird und somit ins Blut kommt. Deshalb sieh zunächst einmal einen Durchfall als tatsächlichen „Durchfall“ an, denn du hast gegebenenfalls etwas gegessen, das „durchfallen“ muss, ansonsten würde es dich vergiften. Diese Darmsanierung erfüllt die drei wichtigsten Heilkriterien: 1. Sie kann zu Hause selbst durchgeführt werden und erfordert nur geringen Zeitaufwand. 2. Sie fördert das Wachstum der nützlichen Darmbakterien und unterstützt die Neubildung der Darmschleimhaut. 3. Sie kommt ohne begleitende Diät aus. Fasten oder Einläufe fallen weg. Diese Darmsanierung macht auch die Verwendung künstlich gezüchteter Bakterienstämme überflüssig, denn stattdessen werden während der mehrmonatigen Kur spezielle Massebilder, bestehend vor allem aus Flohsamen und goldgelbem Leinsamen, eingenommen. Was sind Massebilder? Massebilder sind Heilmittel, die sich mit Flüssigkeit verbinden und dadurch ihr Volumen vergrößern. Durch diese Vergrößerung bekommt der Darm intensiven Kontakt zu diesem Heilmittel, was dann wiederum zu einem genialen Heilungseffekt führt, denn der Darm gibt die sogenannten Darmgifte an diese Massebilder ab. Gleichzeitig wird die Darmbewegung, sprich die Darmperistaltik, angeregt. Warum sollte man eine Darmsanierung durchführen? Folgende Punkte machen sie bei den meisten Menschen notwendig: • Einnahme von Antibiotika und Cortison • Ernährung mit einem hohen Eiweißanteil • Die intestinale Autointoxikation, die Selbstvergiftung Durch Medikamente wie Antibiotika (hergestellt aus Schimmelpilzen) und Cortison werden die gesunden Darmbakterien zerstört und Pilzkrankheiten nehmen überhand. Über unsere Ernährung tendieren wir dazu, einen Eiweißüberschuss im Körper hervorzurufen (Verzehr von Milch, Milchprodukten und Fleisch). Durch das Kochen und Braten wird das geronnene Eiweiß im Darm zu einer klebrigen Masse, die Schicht um Schicht die Darmwände überzieht. Dadurch kann das Immunsystem, das zu 80 Prozent im Darm beheimatet ist, nicht mehr optimal arbeiten, die Enzym- und Vitaminproduktion wird erschwert. Zudem befinden sich in diesen Ablagerungen Fäulnisbakterien und Parasiten. Ein weiteres Problem ist die sogenannte Rückvergiftung vom Darm, die intestinale Autointoxikation. Dabei 60

handelt es sich um die indirekte Folge eines trägen Darms – ein weit verbreitetes Phänomen in der heutigen Wohlstandsgesellschaft. Bei der intestinalen (= vom Darm ausgehenden) Autointoxikation (= Selbstvergiftung) spielen Darmbakterien und nicht genügend verdaute Nahrung eine große Rolle: Aufgenommene Lebensmittel werden nämlich bakteriell in brauchbare Stoffe zersetzt, dabei entstehen bei Darmträgheit aber auch Gifte, die den Organismus nachhaltig schädigen können, weil sie direkt in den Blutkreislauf gelangen und damit zusätzliche eine Belastung für die Entgiftungsorgane Leber und Niere darstellen. Diese Darmsanierung ist genial bei: • Leber- und Nierenerkrankungen • Rheuma • Allergien • MS • Parkinson • Krebs • Amalgam-Ausleitungen • Behandlung von Umweltvergiftungen • Personen, die unter Verstopfung leiden – und das sind alle, die nicht ein bis zwei Mal täglich spontan und ohne Probleme Stuhlgang haben. TIPP: Sehr gut für die Darmflora (Mikrobiom) ist es, täglich ein Glas (200 ml) Kefir von der Firma Andechser zu trinken. Er enthält wichtige Laktobazillen und rechtsdrehende Milchsäure, die wie ein Turbolader für die Neubesiedelung von guten Darmbakterien im Darm sind. Dieser Kefir ist sehr günstig und sehr effektiv, das heißt, man benötigt keine anderen, teuren Präparate, die auf dem Markt sind. Mit der Darmsanierung wird die Ausscheidung von Giftstoffen (auch von Medikamenten) beschleunigt und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt. In vielen Fällen kann sogar erst nach einer Darmsanierung die dauerhafte Heilung folgen. Wie funktioniert die Darmsanierung? Mische 500 g Senfkörner, 250 g Flohsamen und 250 g goldgelbe Leinsamen. Aus dieser Mischung rührst du zwei Mal täglich einen Esslöffel in einen Becher Naturjoghurt ein. Trinke über den ganzen Tag verteilt viel Wasser (mindestens 2 Liter). Die Senfkörner wirken darmreinigend und entgiftend. Sie funktionieren wie eine „Darmbürste“ und werden im Magen und Darm förmlich ausgepresst; dabei geben sie Senföl ab, das wie ein Powerreiniger ist. Die Flohsamen und der goldgelbe Leinsamen enthalten Ballaststoffe und hohe Schleimmengen, die in Verbindung mit Wasser aufquellen. Sie sind Massebilder und unterstützen zusätzlich die Verdauung. Alle Bestandteile der Kur sind altbekannte Darmregulatoren und beugen Verstopfung und Durchfall vor. Sie beinhalten zudem andere Substanzen, welche die Gasbildung vermindern. Lymph- und blutsäubernde Mittel sorgen für den schnellen Abfluss von Zelltrümmern und Entzündungskeimen und wirken einer erhöhten Toxizität des Blutes durch freigesetzte Gifte entgegen, so dass die Darmflora wieder in ihrer Harmonie ist. Die Kombination der Inhaltsstoffe addiert deren Einzeleigenschaften, das bedeutet, dass in der Gesamtwirkung auch die härtesten und verklebtesten Substanzen aufgeweicht und von der Darmwand gelöst werden. Erwünschte Nebenwirkungen Es können intensive Ausscheidungsreaktionen auftreten, genauso wie sich die Häufigkeit, Menge und Form, ebenso der Geruch des Stuhls verändern können. Stuhldrang nach jeder Mahlzeit ist nicht ungewöhnlich und durchaus erwünscht. Oft verlassen neben zähen, gummiartigen Ablagerungen auch Parasiten wie Würmer und Pilze den Verdauungstrakt. Die Senfkörner töten Bakterien, Viren und Pilze im Darm ab, deshalb ist eine neue Vitalität in den meisten Fällen spürbar und sichtbar. Überflüssige Pfunde verschwinden eher nebenbei, Schlanke verlieren dagegen kaum an Gewicht. Äußerlich ist der Erfolg an der Menge des Toilettenpapiers zu sehen: Je weniger benötigt wird, umso gesünder ist dein Darm. Die Entgiftung erfasst schließlich den ganzen Menschen, sie erfasst den Körper und die Seele, was unter anderem in einem gesteigerten Traumleben zum Ausdruck kommen kann. Es kann jedoch auch sein, dass der Erfolg erst nach drei Monaten einsetzt, denn man kann nicht erwarten, dass der Darm sich von heute auf morgen erholt, wenn er jahrelang zugemüllt wurde. Auch die Psyche braucht Zeit, sich von alten Belastungen zu befreien und die verdrängten Probleme zu bearbeiten, die einem manchmal während der Darmreinigung bewusst werden. Erst am Ende eines längeren Prozesses des Loslassens kann aus der „degenerierten Müllkippe“ wieder ein „Gebirgsbach der Gesundheit“ werden. Ernest Wössner Ernest Wössner ist Heilpraktiker und führt seit mehr als 20 Jahren eine naturheilkundliche Gesundheitspraxis in Heilbronn. Seine Spezialgebiete sind u. a. alle Formen von Viren, Borreliose und Parasiten. Mehr Infos: woessner-heilpraktiker.de In der nächsten Omnia: Teil 3: Das Lebenselixier 61

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