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OMNIA Nr. 16

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Juni 2020 – Ausgabe

Juni 2020 – Ausgabe #16 Bewusst gewusst Unser Körper verwendet beim Schreiben, Malen oder Zeichnen eine andere Motorik und stellt andere Nervenverbindungen her als beispielsweise beim Tippen auf einer Tastatur. wussten Ebene und mache Dinge, die ich nicht verstehe und auch nicht verstehen kann. Das tut jedem gut! In der Neurographik ist jedoch wichtig, dass wir den Kreis schließen, das heißt, wir starten im Bewusstsein mit dem Thema, tauchen ab in das Unbewusste und kehren zum Schluss wieder zurück in den bewussten Verstand, um für das, was wir zu Papier gebracht haben, Worte zu finden. Es ist wichtig, dass der Verstand danach gefüttert wird, um die nächsten Schritte gehen zu können. Das heißt, ich mache am Schluss eine Interpretation des Bildes? Wir sind aufgefordert, eine Beschreibung dessen abzugeben, was wir während des Prozesses erfahren haben – Emotionen, die hochkommen, körperliche Empfindungen, Geistesblitze –, und wo wir nach der Zeichnung stehen. Es ist jedoch keine Interpretation! Nach dem Prozess ist jeder offen für das, was aus dem Unterbewusstsein hochsteigt, und das sollte man möglichst so wahrnehmen, wie es ist, ohne es zu interpretieren. Was löse ich über die Neurographik konkret? Hast du ein Beispiel? Im Basiskurs geht es beispielsweise um den 1. Algorithmus, die „Auflösung von Einschränkungen“, kurz AVE. Ein anderes Wort für Einschränkungen ist Glaubenssätze. Jeder „Ich kann etwas nicht“-, oder „Ich will nicht“-Satz ist ein Glaubenssatz, der einschränkt. Immer wenn so ein Widerstand auftaucht, zeichnen wir eine AVE-Neurographik dazu, also zu allen Problemen beispielsweise im Beruf, beim Thema Geld, Gesundheit usw. Wir machen sogenannte „Cases“, das sind mehrere Zeichnungen zu einem Thema. Meine berufliche Tätigkeit begleite ich zum Beispiel schon seit Jahren mit einem Case und zeichne sie rauf und runter. ... mit anderen Worten: Du öffnest dir zeichnend neue Türen? Ja, weil ich Einschränkungen auflöse, aber das ist nur der Anfang! Ich mache sozusagen die Fessel los, dann kann ich Realität modellieren: Ich baue mir wie ein Architekt meine Welt. Das, was wir tun und was wir wahrnehmen, ist eine Projektion unserer Vorstellung von Welt. Und deswegen bearbeiten wir in der Neurographik diese Vorstellung, indem wir sie so reich, so beeindruckend, so wirklichkeitsnah wie möglich machen. Man könnte nun sagen, das sei reine Fantasie, aber es ist tatsächlich so wie bei einem Architekten, der ein Haus zeichnet: Es ist ein Entwurf von etwas, was es so noch gar nicht gibt, was bisher nur in der Vorstellung existiert. Mit der Neurographik wird es das erste Mal greifbar, es kommt ans Licht. Und in der Auseinandersetzung, in der Erarbeitung des Themas wird es richtig aktiviert und wirkt dadurch natürlich wie ein Katalysator für das, was gewünscht wird. Menschen, die so zeichnen, finden Lösungen! Neurographik zum Thema „Aufbruch“ In der Neurographik gibt es ein Alphabet und damit eine eigene Sprache. Die Buchstaben sind geometrische Figuren, die Archetypen Kreis, Rechteck und Dreieck. Mit diesen drei Archetypen und den Linien dazwischen kann man die ganze Welt beschreiben. Nach der Grammatik der Neurographik erzählen sie eine Geschichte, das Thema kann Foto: Shutterstock - © Jörg Lehmann 40

Der Baum des Wohlstands (Acryl auf Leinwand, 1 x 2 m) zum Beispiel „meine Vision“ sein. So beschreibe ich meine Vision mit anderen Mitteln als nur mit Worten. Das ist das psychologische Gerüst, das in der Methode steckt, denn die Formen sind so gewählt, dass der Mensch einen maximal guten Eindruck von dem bekommt, was er sich vorstellt. Das bewirkt, dass es sich so in seinem Nervensystem verfestigt, dass schließlich etwas im Außen geschieht. In Russland und mittlerweile über 40 Ländern arbeiten bereits mehrere zehntausend Menschen mit der Methode, und es gibt viele Fallbeispiele dazu, dass sich etwas verändert. Ich sage immer: „Wenn wir zeichnen, stoßen wir die Tür zum Wunder auf, damit es hereinkommen kann.“ In Wahrheit ist es so, dass wir uns öffnen und eine erweiterte Wahrnehmung haben. Dadurch werden andere Dinge möglich. Kann ich mit der Methode auch meine Zukunft zeichnen? Ja. Ich kann zum Beispiel Projekte daraufhin testen, ob sie überhaupt möglich sind. Denn eines kann ich mit dem Stift nicht: Ich kann nicht lügen! Wenn wir in die abstrakte Welt der Figuren Schönheit rettet die Welt eintauchen, entstehen die Dinge wie von einer unsichtbaren Hand gezeichnet, und den konkreten Sinn kann nur ich, der Zeichner, dem Bild geben. Bei dieser Methode will ich nicht etwas hineininterpretieren wie ein Psychologe, sondern mich selbst hören, mir selbst zuhören ... Für wen ist die Methode geeignet? Für jeden, der etwas in seinem Leben verändern möchte. Ich glaube, dass zum Beispiel heutiges Unternehmertum ständiges Neudenken und Aufbrechen erfordert, deshalb ist es wichtig, dass man Werkzeuge zur Verfügung hat, die einem das ermöglichen. Neurographik ist eines davon. Vielen Dank für das Interview! Hast du Interesse an einem Basiskurs? Jörg Lehmann stellt ihn zum Selbstlernen online zur Verfügung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, ohne Aufpreis an beliebig vielen Live-Webinaren teilzunehmen, um das Gelernte zu vertiefen. Der Kurs kostet 150 Euro. Wenn du über diesen Link buchst, dann bekommt die Omnia eine kleine Provision: digistore24.com/redir/150465/ OmniaAG/CAMPAIGNKEY Jörg Lehmann war in seinem ersten Leben Verleger und baute u. a. für Burda das Geschäft in Russland aus. Heute macht er „Personal Art“, das heißt, er malt persönliche Bilder für Menschen, um ihre Wege und Visionen sichtbar zu machen. Seit 2017 ist er Trainer und Ausbilder für Neurographik und unterrichtet die Methode in Online-Kursen. Im deutschen Sprachraum gibt es derzeit 250 Spezialisten und 40 ausgebildete Trainer für Neurographik. Auf folgender Website stellt er zehn kostenfreie Webinare zur Verfügung: motivation-art.de/kostenlose-neurographik-webinare. Mehr Infos: jörg-lehmann.de 41

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