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OMNIA Nr. 16

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Juni 2020 – Ausgabe

Juni 2020 – Ausgabe #16 einsetzen: ruhig, stabil, in Sicherheit, großzügig, begeistert, liebevoll ...) In der Notfallmedizin gibt es eine goldene Regel: Wenn jemand schreit, dann atmet er! Bei dem, der ruhig ist, besteht die Gefahr, dass er nicht mehr atmet. Das bedeutet, solange du schreien kannst, wird alles gut. Wenn du selber oder jemand in deinem Umfeld immer ruhiger wird, dann mache dir schnell Gedanken ... To-Dos III 15. Lerne zu unterscheiden 16. Aktivität – Passivität 17. Ego.ist 18. Perspektive Ein ganz wichtiger Punkt ist die Perspektive. Verschaffe dir einen guten Überblick. Verschiedene Sichtweisen bringen dir neue Möglichkeiten, deshalb versuche dich in dieser Phase trotz allem auch für Neues zu öffnen. Frage dich zum Beispiel wie ein Kind: Was könnte noch alles möglich sein (im Positiven)? Wäre es vielleicht sogar möglich, dass sich ganze Systeme verändern, dass sich alles von Grund auf neu manifestiert? Wie müsste deine perfekte Welt sein? Gehe vom Bestmöglichen aus! Entwickle im Geist deine kühnsten Träume von deiner Zukunft. Vielleicht machst du dir ein Vision Board, eine Collage deiner Ziele und Lebensträume. Die Krise als Chance genutzt zu haben bedeutet, dass es nach der Krise besser ist als vorher. Und das kann uns allen gelingen! Jetzt ist immer der beste Zeitpunkt, etwas zu verändern. Es ist jetzt möglich, dass deine Persönlichkeit ein neues Level erreicht. Die Sinnhaftigkeit deines DaSeins steht mehr denn je im Raum. Vertraue dir und dem Leben und lebe bewusster denn je. Jede Krise wird irgendwann vorbei sein. So lautet eine alte buddhistische Weisheit. Alexander Maria Faßbender Alexander Maria Faßbender ist Mentalpsychocoachologe, Speaker, Visionär und Gründer der Space Coach Academy in Hamburg, in der er Menschen auf den Weltraumtourismus vorbereitet und Coaches in Mentalpsychocoachologie ausbildet. Mehr Infos: space-coach-academy.com, alexander-maria-fassbender.de GEWINNSPIEL Alexander verlost zehn Exemplare seines neuesten Buches: „In Zeiten wie diesen – Krise(n) meistern“. Alexander arbeitet seit 1989 als Kriseninterventionscoach, deshalb ist das Buch für ihn eine Herzensangelegenheit. Er wünscht sich, dass es ganz vielen Menschen Mut macht, damit jeder bestmöglich diese und andere Krisen meistern kann! Schreib eine E-Mail mit deiner Adresse an manuela@omnia-magazin.com, Kennwort: Alexander (Einsendeschluss: 31.7.2020). Das Los entscheidet! Viel Glück! Foto: Shutterstock 14

Wenn die Raupe spürt: Etwas verändert sich Die Metamorphose der Raupe und der Prozess des Menschen Wenn die Raupe zum Schmetterling wird, wehrt sich als Allererstes ihr Immunsystem gegen die neuen Zellen, die die Raupe aus sich selbst heraus erschafft. Diese Zellen heißen Imagozellen und werden von der Raupe schlichtweg gefressen. Der erste Schritt ist ein Nicht-wahrhaben-Wollen, was wirklich geschieht. Man wehrt sich dagegen. Es sind doch nur Hirngespinste! Die innere Unzufriedenheit wird zum Schweigen gebracht. Ablenkung. Die Raupe fängt gleichzeitig an, sich zu verpuppen. Der Prozess läuft, ohne dass sie es so gewählt hat. Sie kann ihn nicht mehr aufhalten. Es bilden sich Enzyme, die die Raupe langsam auflösen. Die Angst packt einen, weil sich das Alte auflöst, ohne dass man es will. Man muss jetzt den Zustand der Unsicherheit aushalten, weil man überhaupt nicht weiß, wohin die Reise geht. Vertrauen. Die Imagozellen befinden sich an der Oberfläche der Raupe und fangen nun an, sich zu verbinden. Dieser Prozess wird von der Raupe so lange bekämpft, bis genügend Imagozellen miteinander verbunden sind, erst dann lässt die Immunabwehr nach und die Raupe lässt es geschehen. Man sammelt Informationen und bekommt neue Sichtweisen, die noch keinen Zusammenhang ergeben. Innerlich kämpft man immer noch und zweifelt. Der Prozess läuft, ob man will oder nicht. Man muss nichts verstehen, sondern sich hingeben. Die Imagozellen wandeln sich jetzt zu Schmetterlingszellen. Der Schmetterling entsteht im Kokon. Man möchte alleine sein und braucht Ruhe. Nach seiner Reifung muss der Schmetterling selbstständig schlüpfen. Im Kokon gibt es eine Sollbruchstelle, die bricht, sobald er schlüpfen möchte. Der Prozess hat also seinen Ausgang schon selbst vorhergesehen. Man hat ein Aha-Erlebnis, eine Vision und ein klares Gefühl dazu. Details sind unwichtig. Es ist noch nicht die Zeit der Planung oder der Manifestation. Man vertraut dem Gefühl, auch wenn man in der Luft hängt. Man sammelt weiterhin Informationen, liest Bücher, belegt Kurse und spezialisiert sich. Wichtig sind jetzt das Vertrauen in das eigene, unbegrenzte Potenzial und die Erlaubnis an sich selbst, groß zu denken. (Das, was werden wird, weiß schon, dass es werden wird.) Der Schmetterling schlüpft aus dem Kokon und hängt nun schutzlos am Baum. Er ist nass und muss erst trocknen, bevor er fliegen kann. Irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man sich zeigen muss. Man macht es, kann aber noch nichts! Man ist schutzlos und muss gut für sich sorgen. Auch wenn die Vision noch nicht zu 100 Prozent vollkommen ist, muss man jetzt den nächsten Schritt wagen, denn er ist für den Abschluss des Entwicklungsprozesses entscheidend, das heißt, man muss fliegen! – Man macht es einfach ... Der Schmetterling breitet seine Flügel aus und fliegt. Jetzt ist er der Schmetterling! Vertraue dem Prozess. Alles hat seine Zeit. Und die ganze Welt steckt derzeit in einer Metamorphose. Buchtipp: Der IMAGO-Prozess Veränderungen meistern oder von der ganz natürlichen Einsamkeit einer Raupe im Kokon von Susanne Hühn Schirner Verlag 2016 E 14.95 15

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