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OMNIA Nr. 16

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Juni 2020 – Ausgabe

Juni 2020 – Ausgabe #16 am Montagmorgen einatmen und erst am Freitag wieder ausatmen. Wir haben ein massives Ungleichgewicht erschaffen zwischen Anspannung und Entspannung, Machen und Da-Sein, Denken und Fühlen. Die Lunge ist DAS Kontaktorgan zum Leben. Darum sind viele von uns sehr kurzatmig geworden. Die meisten von uns haben selten bewusst im Augenblick gelebt, im Annehmen und Geschehen-Lassen und im bewussten Fühlen. Stattdessen streben wir ständig auf etwas hin, sei es auf das Wochenende, auf den Urlaub, ja sogar auf die Rente. Und wir haben viele Dinge gemacht, „um … zu…“, und nicht, weil sie uns wirklich Freude machten. Wir gingen arbeiten, vor allem, um Geld zu verdienen. Viele haben eine Beziehung zu einem Menschen, nicht weil dies sie zutiefst erfüllt, sondern um nicht allein zu sein. All das nahm und nimmt uns Energie und schwächt unseren Energiekörper und damit unser Immunsystem. Wir werden jetzt angehalten, um aus einem langen und tiefen Schlaf der Unbewusstheit aufzuwachen und zu wachen, bewussten, verantwortungsvollen und liebenden Menschen mit Gemeinschaftssinn und Mitgefühl zu werden, die füreinander da sind. Und die erkennen, wer wir wirklich sind. Dass wir alle aus einer Quelle stammen, die All-Liebe heißt. Um uns zu erinnern, dass wir von Natur aus immer schon Wesen der Liebe sind und dass es in Wirklichkeit keinerlei Trennung gibt, sondern nur EINS-SEIN. Zweitens: In diesem Anhalten und in der Beschränkung, nach außen zu gehen, dürfen wir jetzt nicht nur in unsere Wohnungen gehen, sondern zugleich auch in unsere Innenwelt eintauchen durch Besinnung, Meditation, Kontemplation oder Gebet. Viele, die sich seit Jahren mit diesen Themen beschäftigen, wissen, dass wir alle jeden Tag als meist unbewusste Schöpfer von innen nach außen erschaffen. Was du durch deine Gedanken, Worte und Werke in die Welt hinaus- und zugleich in deinen Körper hineinstrahlst, das säst du und das wirst du ernten. Wie schrieb Neale Donald Walsch so schön in seinem großartigen Werk „Gespräche mit Gott“: „Und wenn du nicht nach innen gehst, dann gehst du leer aus.“ Wir werden jetzt immer deutlicher darauf gestoßen, dass unsere physische, materielle Welt, beginnend bei unserem Körper, komplett abhängig ist von unserer feinstofflichen Innenwelt, von unserem mentalen, emotionalen und spirituellen Zustand. Und das heißt, von unserem Bewusstseinszustand, der bei den meisten durch große Unbewusstheit gekennzeichnet ist. Was kann jeder Einzelne tun in dieser Rüttel- und Schüttelbrett-Zeit? Was kann jetzt jeder von uns tun, um auf all das, was geschieht im Außen und in uns selbst, angemessen zu reagieren, das heißt zu antworten? Zuallererst bitte ich dich, deine Schöpfer-Verantwortung für den jetzigen Zustand deines inneren und äußeren Lebens zu übernehmen. Das heißt, du darfst und kannst innerlich in die Haltung einer Schöpferin bzw. eines Schöpfers und Gestalters deiner kompletten Lebenswirklichkeit gehen. Diese Verantwortung zu übernehmen heißt NICHT, dir selbst die Schuld zu geben, aber es heißt auch nicht, sie EINEM AN- DEREN zu geben! Es geht darum zu erkennen, dass du, wie schon unsere Eltern und Großeltern, auf unbewusste Weise Ursachen gesetzt hast in deinem Leben, individuell wie auch als Gemeinschaft, die jetzt ihre Wirkungen zeigen. Das bedeutet zugleich, dass du aufhörst zu kritisieren und zu verurteilen, weder dich selbst noch jemand anderen. Aus diesen Verurteilungen, die wir uns seit langem angewöhnt haben, auszusteigen wird eine Weile dauern. Aber du darfst und kannst dich HEUTE für diesen großen Schritt in Richtung inneren und äußeren Frieden entscheiden. 10

Wenn du magst, sprich einmal folgende Sätze und spüre dabei, ob du dem schon innerlich zustimmen kannst oder ob sich noch jemand in dir dagegen sträubt: „Ich öffne mich dem Gedanken, dass ich all das, was ich heute in meinem persönlichen Leben vorfinde, selbst auf unbewusste Weise ins Leben gerufen und erschaffen habe. Das heißt, ohne dass mir meine Schöpfertätigkeit bewusst war. Und ich entscheide mich, sowohl meine Schöpfer-Verantwortung als auch meine Schöpfer-Macht für mein Leben und meine Lebenswirklichkeit zu übernehmen und sie an niemanden mehr abzugeben. Ich wähle es, ein bewusster, liebender Schöpfer zu sein und aus jedem Opfer-Denken und -Bewusstsein auszusteigen. Dies ist mein Wille und meine Entscheidung. Und so sei es!“ Ich wünsche jedem von Herzen, dass er den Sinn, die Botschaft und das Geschenk in all dem erkennt, was zurzeit hier auf Mutter Erde stattfindet, und sein Leben ganz bewusst und liebevoll in seine Hände nimmt. Robert Theodor Betz „Ich entscheide mich, sowohl meine Schöpfer- Verantwortung als auch meine Schöpfer-Macht für mein Leben und meine Lebenswirklichkeit zu übernehmen und sie an niemanden mehr abzugeben. Ich wähle es, ein bewusster, liebender Schöpfer zu sein!“ Robert Theodor Betz, Dipl.-Psychologe, ist einer derbekanntesten Psychologen, Seminarleiter, Speaker und Autoren im Bereich der psychologischen und spirituellen Lebenshilfe im deutschen Sprachraum. Seit über 20 Jahren auf seinem Weg, trifft er jährlich live über 25.000 Menschen in Vorträgen und Seminaren. Seine Wahlheimat ist die griechische Insel Lesbos, wo er seit 18 Jahren Urlaubsseminare und Ausbildungen durchführt. Mehr Infos: robert-betz.com 11

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