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OMNIA Nr. 15

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Herzstück: Partnerschaft - Wie können wir glücklich gemeinsam leben?

Dezember 2019 –

Dezember 2019 – Ausgabe #15 Verantwortung Bist du Täter oder Opfer? Ist Opfer-Sein immer nur eine Reaktion, oder trifft das Opfer eine Wahl? Was wählst du? Wir lieben Geschichten, die einen guten Ausgang finden. Zum Beispiel jene von Kristina Vogel, der Radsportlerin, die durch einen schweren Unfall gelähmt wurde, seit einem Jahr im Rollstuhl sitzt und trotzdem unbändige Lebensfreude ausstrahlt. Die Geschichte von Samuel Koch, dem jungen Studenten mit der Sportwette bei „Wetten dass ...?“, der nicht wieder aufgestanden ist, sondern seitdem auf den Rollstuhl angewiesen ist. Mittlerweile ist er verheiratet, Schauspieler, Autor ... Das Leben geht weiter, auch nach einem schweren Schicksalsschlag, nur eben anders. Da ist auch Clemens Kuby. Er war querschnittsgelähmt und läuft heute. Vielleicht kann man diese Geschichten nicht miteinander vergleichen, aber alle zeigen uns: das bloße Opfer-Sein hätte alle drei im Unglück belassen. Clemens Kuby ging einfach noch einen Schritt weiter und war auf keinen Fall mit dem zufrieden, was man ihm sagte. Er glaubte an die eigenen Selbstheilungskräfte. Dann fing er an, sie zu trainieren. Er tat etwas, was „darüber hinaus“ ging. Er übernahm die Verantwortung für sein Leben. Er übergab sie niemand anderem; nicht dem Unfall, dem Arzt, der Physiotherapeutin, seinem Umfeld ... Er machte sich auf den Weg in seiner eigenen Bewusstheit. Damit ermächtigte er sich selbst. Das heißt, er sagte sich: Ich weiß, was ich zu tun habe, und ich tue es. Jetzt. Ich möchte nicht behaupten, dass Samuel Koch oder Kristina Vogel dies nicht tun würden. Im Gegenteil: Sie tun ihr Bestes! Und wir bewundern es, weil wir über uns selbst denken, dass wir das niemals könnten ... Ich sage dir: Und ob wir das könnten! Wenn wir die Verantwortung übernehmen, dann können wir alles schaffen. Das bedeutet nämlich, das Leben in die Hand zu nehmen, es nicht mehr anderen zu überlassen. Keinen Prophezeiungen und Voraussagen, wie es wohl werden wird, denn du hast die Macht, alles zu verändern. Heute. Jetzt. Keinen negativen Nachrichten, die sich anscheinend wie von selbst in die Dramaturgie der Katastrophe schrauben, manipuliert, erschaffen und von Menschen gefördert, die von der Angst leben. Keinen Menschen – auch in deinem Umfeld nicht –, die selbst Opfer bleiben wollen. Keinen Lehrern, Meistern, Heilern, deren Authentizität eine Täuschung ist, wenn wir sie mit dem Herzen prüfen. Es gibt eine Weisheit, die besagt, dass du eine Mischung aus den fünf Menschen bist, die dich umgeben, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Also schau dich um und erkenne dich. Sind es Opfer oder Täter? Verändern sie, was sie verändern können? Es gibt so viel mehr als das, was wir sehen, deshalb dürfen und sollen wir tiefer graben, wenn wir die Veränderung, die wir uns wünschen, nicht zustande bringen. Dann liegt das Problem auf einer anderen Ebene und wartet nur darauf, erkannt und geheilt zu werden. Wenn du solche Schritte machst und immer wieder weitersuchst, was dir Heilung bringt, dann handelst du eigenverantwortlich. Viele Menschen aus deinem Umfeld werden das nicht verstehen, so wie sie deine Wege nicht verstehen. Aber lebst du dein Leben für dich oder für die anderen? Die geistige Welt hat für die nächsten Jahre einige natürliche Katastrophen prognostiziert, weil sich die Erde – so wie der Mensch – verändert. Das ist der natürliche Wandel, und wir dürfen uns freuen, wenn es geschieht, auch wenn es bedeutet, dass viele Menschen darunter leiden werden. So will jede Seele ihre eigenen Erfahrungen machen. Unsere Verantwortung liegt jedoch darin, dies alles zu wissen und nicht in das Drama oder die Manipulation einzusteigen, sondern alles mit positiven Gedanken, Worten und Taten ins Licht zu heben. Das ist unsere Verantwortung als bewusste Menschen. Und sie fordert eine Tat, eine Aktion, denn nur dann verlassen wir die passive Ebene des Opfer-Seins. Wir werden zu Tätern und bringen Hoffnung für die Welt und das gesamte Universum, das – wie der Mensch – nach Harmonie strebt. Es ist dabei, diese Harmonie zu erschaffen. Unsere Aufgabe ist es, dabei zu helfen. Verantwortlich. Eigenmächtig. Manuela Immler 84

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