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OMNIA Nr. 15

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Herzstück: Partnerschaft - Wie können wir glücklich gemeinsam leben?

Dezember 2019 –

Dezember 2019 – Ausgabe #15 Rituale für den Übergang Wir leben in bewegten Zeiten. Oftmals spüren wir dabei nicht einmal, wenn wir an einem Übergang stehen, wenn wir wachsen und zum nächsten Ziel hinstreben. Das Leben geschieht und wir werden unbewusst weitergetrieben. Zwei Übergänge im Jahr sind uns allen bewusst: der Jahreswechsel – plötzlich schreiben wir das Jahr 2020 – und unser Geburtstag. Dabei übersehen wir, dass wir in unserem Leben eine innere Wachstumsspirale durchlaufen, die uns unbewusst vorantreibt und die uns mehr Übergänge verschafft, als wir glauben. Selbst scheinbar kleine Neuanfänge setzen eine innere Entwicklung voraus, ohne die der Neubeginn nicht möglich wäre. Sie geschehen, wenn sich persönliche Prioritäten verändert haben, wenn Charaktereigenschaften und Fähigkeiten gereift sind, wenn ein neues Lebensgefühl entstanden ist – dann möchte dies im Außen seinen Ausdruck finden. Wenn wir dahingegen mit der Vergangenheit hadern, binden wir uns emotional an sie, an die Geschehnisse und Personen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Frieden zu finden. Dabei kann ein Ritual helfen. Probiere es einmal aus und frage dich: Was möchte in deinem Leben gerade verabschiedet werden? Ist es eine Partnerschaft, die zu eng geworden ist, oder ein Arbeitsplatz, der sich verändern darf? Wofür möchtest du Platz schaffen, um es ganz zu empfangen und zu einem Teil deines Lebens zu machen? Übergangsrituale reinigen die Energie dieser Lebenssituationen, schaffen Frieden und geben neuen Perspektiven und Möglichkeiten Raum. Nicht selten geschehen nach einem kraftvollen Übergangsritual Wunder, und alles verändert sich in rasantem Tempo. Rituale Es liegt an dir, wie du deine Rituale gestaltest. Kerzen, Räucherstäbchen oder Räuchermischungen, Klänge, Symbole, Gegenstände, Fundstücke aus der Natur werten dein Ritual auf und verstärken es, denn jedes äußere Zeichen trägt eine eigene Botschaft in sich. Es liegt ganz bei dir, ob du viele Gegenstände dazunehmen möchtest oder es lieber einfach hältst. Manchmal zeigen sich die Dinge auch erst beim Tun. Lausche und vertraue deiner inneren Stimme, die dich durch die Rituale führt. 72

Der Zopf Nimm Wolle oder eine Schnur und schneide dir drei Stränge ab. Wenn du möchtest, kannst du auch verschiedene Farben wählen, die Aspekte deines Themas symbolisieren. Rot könnte zum Beispiel für Kraft, Feuer, den weiblichen Weg stehen, Weiß für Unschuld, Klarheit, das Neue, Schwarz für Abschied, Trauer, Rückzug. Nimm die drei Stränge und binde sie an einem Ende mit einem Knoten zusammen. Nun bereite das Ritual für dich vor. Vielleicht möchtest du eine Kerze anzünden und sanfte Musik auflegen. Achte darauf, dass du alleine bist und ungestört. Dann stelle dich dem Thema, das du verabschieden oder verändern möchtest, und gehe in die Absicht, alles anzuerkennen, was dir in den Sinn kommt.Sei dankbar für das, was geschehen ist – auch wenn es dir jetzt vielleicht noch nicht leichtfällt. Webe alles, was dir einfällt, gedanklich in den Zopf. Mit jedem Überschlag ist wieder ein Samenkorn des Themas darin verwoben. Lasse jeden Gedanken zu und auch jede Träne fließen, die fließen möchte. Wenn du am Ende angekommen bist, sind alle Gedanken in den Zopf eingewoben. Schließe ihn mit einem Knoten, und mache den Knoten in dem Bewusstsein, dass dieses Thema nun für dich erledigt ist. Übergib den Zopf abschließend einem Feuer, das alles transformiert. Bitte bei dieser Geste darum, dass sich nun die Tore des Neuen öffnen mögen. 73

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