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OMNIA Nr. 15

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Herzstück: Partnerschaft - Wie können wir glücklich gemeinsam leben?

Dezember 2019 –

Dezember 2019 – Ausgabe #15 CREATIONship statt RELATIONship Simone Milasas und Brendon Watt sind die Autoren des Buches „Beziehung – bist du sicher, dass du eine willst?” Sie beschreiben darin, wie aus Freunden ein erfolgreiches Unternehmerpaar wurde. Beide sind Anwender von Access Consciousness ® , einer Methode, die verschiedene Werkzeuge anbietet, um das Leben in bewusste Kreation zu verwandeln. Wie kreiert man also eine Beziehung, die für beide funktioniert? 14

Vita Simone Milasas ist Entrepreneurin und Kreatorin, Business Coach, Autorin und weltweite Koordinatorin von Access Consciousness® und hat u. a. die Seminare „Freude im Business“ und „Freudvoll raus aus den Schulden“ kreiert. Schon bevor sie zu Access Consciousness® kam, war sie in Australien eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Brendon Watt war Handwerker und alleinerziehender Vater, als er Simone traf. Heute ist er ein erfolgreicher Unternehmer, Business- und Lebensberater und hat gemeinsam mit Simone ein Vermögen geschaffen. Er unterrichtet weltweit Access Consciousness®, zum Beispiel „Freude im Business“ und „Conscious Parents, Conscious Kids“. Mehr Infos: simonemilasas.com, brendonwatt.com, relationshipsdonedifferent.com Foto: ©lilasas-Watt Was bedeutet eine Beziehung zu haben für euch? Simone: Ich habe mir lange Zeit keine Beziehung gewünscht. Ich sah keine gute um mich herum, also warum sollte ich mir eine wünschen? Ich war definitiv der Auffassung, dass ich keine brauche. Dann hatte ich ein Gespräch mit Gary Douglas, dem Gründer von Access Consciousness®, und stellte fest, dass ich einen Raum kreierte, der ein Keine-Wahl-Universum war. Ich hatte keine Wahl! Er stellte mir einige Fragen und plötzlich verstand ich es: Ich musste mir keine Beziehung wie alle anderen erschaffen, ich konnte etwas völlig Neues kreieren! Darauf beziehen wir uns auch im Buch: Eine Beziehung zu haben ist keine Notwendigkeit, es sollte eine Wahl sein. Und wenn du wählst, in einer Partnerschaft zu sein: Was würdest du brauchen, um mit jemandem eine zu wählen, die mindestens zwanzig Mal mehr kreiert, als du alleine kreieren könntest? In einer Beziehung geht es nicht darum, dass du jemanden hast, der dich komplettiert, es geht nicht darum, „erfüllt“ zu werden. Es sollte etwas Zusätzliches sein. Und Brendon und ich sprachen darüber, wie wäre es, wenn es keine Beziehung, „Relationship“, sondern eine Kreation, „Creationship“ wäre? Ihr seid also konstant am Kreieren? Simone: „Relationship“, von „to relate“ – zuordnen, bedeutet buchstäblich die Distanz zweier Dinge. Und das sehe ich bei vielen Menschen: Sie kreieren eine Partnerschaft und fangen an, eine Distanz herzustellen. Dabei trennen sie sich ab, anstatt sich voll hineinzugeben und alles zu umarmen. Dabei musst du verletzlich sein und wissen, was du kreieren willst, und jemanden einladen, der komplett bereit ist, alles zu empfangen, was du bist, um von dort aus zu kreieren. Das bedeutet, du musst auch in einem konstanten Zustand der Frage sein. (Anm. der Redaktion: Ein Werkzeug von Access Consciousness® ist die Frage, denn Fragen öffnen den Raum.) Brendon, stimmst du Simone zu? Was ist Beziehung für dich? Brendon: Ich stimme ihr absolut zu! Eine Partnerschaft ist etwas, das dir mehr in dein Leben bringt. 90 Prozent aller Paare würden jedoch lieber in einer Beziehung bleiben und eine schlechte akzeptieren, als gar keine zu haben! Bevor ich Simone traf, war ich in einem schrecklichen Verhältnis und ich fragte mich, was das alles sollte. Ich war nicht glücklicher mit jemandem in meinem Leben ... Ich bin sehr dankbar dafür, dass Simone und ich in einem konstanten Zustand der Frage waren, wie zum Beispiel: Funktioniert das? Was können wir sein, und welche Fragen können wir stellen, um es heute noch besser zu machen? Dieser kontinuierliche Zustand der Kreation machte Spaß. Viele Paare sind verheiratet, und das war’s. Wenn du im Zustand der Aufrechterhaltung bist, ist dies der Killer für jede Beziehung. Für mich muss es Spaß machen, und wenn es das nicht tut, möchte ich es nicht. Im Buch erzählt ihr, dass ihr lange selbst nicht von einer Beziehung gesprochen habt, und es scheint so, als ob das anfangs eines eurer Geheimnisse war ... Brendon: (lacht) Ja, wir haben es am Anfang komplett abgelehnt! Wir sagten beide, wir wären nur Freunde ... Wir hatten beide davor schlechte Partnerschaften, deshalb glaubten wir, dass alles okay wäre, wenn wir es vermeiden könnten, darüber zu reden, und uns nicht festlegen würden. Die Hintertüre war offen ... Wie konntet ihr euch schließlich festlegen und trotzdem jedem den Freiraum lassen? Simone: Ich kann mich noch sehr gut an meinen schönsten Tag erinnern. Wir hatten so viel Spaß, und als wir nach Hause fuhren, schaute ich Brendon an und sagte: „Ich mag dich wirklich, wirklich sehr!“ Das war nicht der „Ich liebe dich“-Moment, sondern das. (…) Wir urteilten nicht übereinander. Wir erwarteten vom anderen nicht, anders zu sein. Wir waren sehr unterschiedliche Menschen und machten nicht die glei- 15

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