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OMNIA Nr. 11

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August 2018 – Ausgabe

August 2018 – Ausgabe #11 Horizontaler und vertikaler Raum Auseinanderdriften und Zusammenziehen Als horizontalen Raum bezeichne ich die Welt der Materie, der Menschen und der Gesellschaft. Typischer Satz: „Ich glaube nur das, was ich sehen und anfassen kann.“ Hier driften Licht und Dunkelheit immer weiter auseinander. Der Grund ist das Vermehrungs-Wiederholungs-Vervielfältigungs-Prinzip, das im waagerechten Raum herrscht. Dazu gehören die anderen Menschen, die gesellschaftlichen Regeln und Sachzwänge. Kompromisse, Muster und Wiederholung machen dich gesellschaftsfähig – und auch abhängig; sie ziehen dich von dir selbst fort. Hier herrscht und reift die Gemeinschaft im Entweder-Oder-Prinzip. Der vertikale Raum umfasst demgegenüber das nicht Sichtbare, nicht Anfassbare. Typischer Satz: „Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als die Wissenschaft uns lehrt.“ Die Anderswelt, Geschichten, Träume, Visionen und Meditationen erstarken und tauchen immer öfter im Alltag auf: als Zeitlücke, Sekundenschlaf, Déjà-vu und Shift. Hier fließen Licht und Dunkelheit zusammen. Der Grund: Im senkrechten Raum herrscht das Einheits-Verschmelzungs-Prinzip.Körper, Seele und Geist, Himmel und Erde, Gott und Mensch: Alles das bist du selbst. Atme senkrecht im Sowohl-Als-Auch-Prinzip, das deine Individualität stärkt. Was ist Dunkelheit eigentlich? Dunkelheit ist die kleine Schwester von Bruder Licht. Und gleichzeitig der große Bruder von Schwester Licht. Es gibt viele Formen und Aggregatzustände von Dunkelheit: vom leuchtenden Dunkel des Universums, in dem das Licht der Sterne strahlt, bis hin zur grausamen Finsternis menschlicher Gedanken, Gefühle und Handlungen – und dazwischen eine gewaltige Bandbreite von Mischungen aus beiden. Auch Licht spannt von der gleißenden Zentralsonne, die du als schwarzes Loch siehst, bis hin zum trüben Zwielicht menschlicher Gedanken, Gefühle und Handlungen. Auch hier gibt es unzählige Mischformen. Wobei hilft dir diese Gliederung? In erster Linie hilft sie dir dabei, zu erkennen, dass es keine klaren Grenzen zwischen den tausenden Dunkel-Licht-Facetten gibt, dass du keine Chance hast, eine Situation in der Tiefe zu erfassen, dass du keine geistige Berechtigung besitzt, etwas zu bewerten oder gar zu verurteilen. Das betrifft auch dich selbst: Dunkel und Licht wirken als Prinzipien in deinem Körper und deiner Psyche. Die einzige reelle Möglichkeit ist die der Unterscheidung. Das bedeutet: zunächst mal alles respektieren, was war und ist. Allein dadurch entspannen sich deine Systeme, insbesondere das hormonelle Abwehrsystem, das ständig auf „Alarmstufe Rot“ Stress-, Flucht-, Angst- und Abwehrhormone ausschüttet, deinen Körper dauerüberfordert und damit vielen Symptomen und Krankheiten den Weg freimacht beziehungsweise sie am Laufen hält. Anders als bei ständiger Alarmbereitschaft helfen dir entspannte Körpersysteme, zu unterscheiden, und verschaffen dir eine große Klarheit: den Blick über das Ganze und aufs Detail. Du fühlst dich nicht mehr ständig persönlich angegriffen, sondern kannst die Dinge auch einfach mal im Raum stehen lassen und dir Fragen stellen wie: Ist das jetzt mein Problem – oder seines/ihres? 58

NEUE PFADE Lerne über die Bilder und Zeichnungen Foto: © Kristallmensch - Sabine Wolf Die Kristallmensch-Schule unterstützt dein Bewusstsein, das sich in dieser Zeit stark erweitert. So einfach die geistigen Zusammenhänge auch sind, so schwierig sind sie zu beschreiben und zu verstehen. Sabine hat hunderte Bilder entwickelt, die ein wesentliches Element ihrer Schule sind. Diese drücken vieles aus, was nicht mit Worten erklärbar ist. Gleichzeitig lassen sie dem Betrachter genügend eigenen Interpretationsraum und laden zum meditativen Betrachten ein. Dies wiederum aktiviert transformierende Effekte im Körper. Mehr dazu in den fünf Bausteinen des Lernens: kristallmensch.net/bibliothek/bausteine-des-lernens/ Bin ich wirklich gemeint, oder ziehe ich es nur an mich? Ist es überhaupt ein Problem, oder mache ich eines daraus? Dein Körpersystem selbst wird dann antworten, nicht der Verstand und schon gar nicht das Ego. Schließlich wirst du erkennen, dass du zu jeder Zeit und in jeder Situation mit allen Mitteln und Möglichkeiten ausgestattet bist, die du gerade brauchst, um Dunkelheit in Kraft zu verwandeln. Dies ist ein geistiges Gesetz, das ohnehin herrscht. Schön, wenn du es entdeckst und nutzt! Dunkelheit und Licht: Wie kannst du es so einordnen, dass du es und dich besser verstehst? Es kommt nie darauf an, was geschieht, sondern wie du damit umgehst, wie du es bewertest, was du daraus machst. Eine abwehrende Haltung verstärkt Schmerz, Gewalt, Krankheit und Drama (menschliche Dunkelheit). Eine annehmende Haltung durchlichtet sie und macht Freude, Kraft, Gesundheit und ein Abenteuer daraus. Allerdings: Nicht jedes NEIN ist ein wahres Nein, und manches JA betrügt dich selbst. Klarheit und Freude, Mut und Zupacken: Vertraue dem Inneren JA. Einhalten und Loslassen, Demut und Wandlung: Vertraue dem Inneren NEIN. In Lektion 2 geht es dann weiter. Da schauen wir mal, woran dein Ego gar keine Freude hat, sehr wohl aber deine Seele. Sabine Wolf Sabine Wolf ist spirituelle Lehrerin, Medium und Gründerin der freien Internetschule kristallmensch.net, einer Plattform rund um die Themen des Aufstiegs und der Entwicklung des Menschen. Sie gibt regelmäßig Seminare, Webinare und Online-Coachings. Mehr Infos: kristallmensch.net oder kristallmensch.net/willkommen/ neueinsteiger-seite/ Tipp Das JA-NEIN- Orakel von Sabine Wolf Erfahre mehr über das JA-NEIN-Mysterium in diesem Kartenset. Hier bestellen: shop.kristallmensch.net/shop/orakelkarten/ja-nein-orakel/ € 24.00 2. Omnia-Lektion: Es geht um Freude! Das Freudespektrum der Seele ist unendlich viel größer als das des Egos. Ein kleiner Lebensfreudeführer Wir klären: Was steht zwischen Ego und Seele, wenn es um Freude geht? An welchen „freudlosen“ Dingen hat meine Seele Freude – und warum? Wie hilft die Seele dem Ego, Freude zu empfinden und auszudrücken? Hol dir am besten das Abo, damit du keine Lektion verpasst: omnia-magazin.com Lektion 2 erscheint in der Omnia Nr. 12 am 29.11.2018 59

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