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OMNIA Nr. 11

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August 2018 – Ausgabe

August 2018 – Ausgabe #11 Foto: Shutterstock 48

NEUE PFADE IDentiTÄT Wer bin ich eigentlich? Das ist wirklich eine gute Frage! Hast du sie dir schon einmal gestellt? Wenn ich das Wort Identität in seine Einzelteile zerlege, dann ist es für mich offensichtlich: Eine ID legt die (äußeren) Persönlichkeitsmerkmale eines Menschen fest. Und jeder möchte Täter seiner eigenen Taten sein, oder nicht? Um also seine ID voll und ganz zu definieren, braucht es eine Tat, ein Bewusstwerden, oft sogar einen ganzen Prozess. Dazu ist die Identität auch noch weiblich. Tatsächlich tun sich Frauen eindeutig leichter, sich mit ihrer Identität zu beschäftigen. Und Männer sind zwar gerne „Täter“, nur nicht darin, ihre eigene ID zu definieren. Damit haben sie wenig am Hut, das ist der Haken. Männer wagen sich kaum in diese Tiefen des eigenen Ichs, sind viel zu abgelenkt im aktuellen Tun. Deshalb hier nun eine Anleitung zum Ausprobieren und Tüfteln im stillen Kämmerlein und unter Freunden – für alle Täterinnen und Täter. Wer bin ich denn nun? Das haben sich schon sehr viele Menschen gefragt. Die einen haben dafür Tage in einem Retreat verbracht, andere sind auf Berge gestiegen oder haben sich tagelang in ein Schweigekloster eingeschlossen. Das kann man alles machen, aber hat es auch funktioniert? War es nachhaltig? Wie ist das so mit der eigenen Identität? Hatten wir die schon immer, also von Geburt an? Oder ist sie erworben? Die Praxis zeigt, dass sie meistens erworben werden muss – an irgendeiner Stelle im Leben. Manche bemerken das erst auf dem Weg ins Jenseits. Dass die Frage, wer bin ich, so schwierig ist, liegt einfach daran, dass wir uns selbst so schwer damit tun, uns objektiv einzuschätzen und zu bewerten. Faktisch fängst du am besten irgendwann einfach einmal an: Setz dich also hin und schreib auf: Wer glaube ich, zu sein? Und: Wer würde ich eigentlich gerne sein? Schon hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn wer ist wirklich ehrlich zu sich selbst? Wer hat die falsche Identität und lebt in dieser nicht realen Welt, umgeben von Realitäten, die nichts miteinander zu tun haben? Geh nun und frag einfach mal Freunde: • Was für ein Mensch bin ich denn? • Woran erkennt ihr eigentlich, dass ich ICH bin? • Welche Emotionen zeichnen mich aus? • Welche Werte? • Welche Adjektive oder Verben verbindet ihr mit meiner Person? Natürlich sollst du dir auch selbst diese Fragen stellen und die Antworten notieren. Mit deinem Selbsttest kannst du dann die Antworten deiner Freunde vergleichen. Prüfe dabei Folgendes: Wo gibt es Übereinstimmungen und Schnittstellen, wo nicht? Gibt es Ausschläge? Wenn ja, in welche Richtung? Was macht das mit dir? Was glaubst du, sagt es über dich aus? Was für ein 49

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