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OMNIA Nr. 11

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August 2018 – Ausgabe

August 2018 – Ausgabe #11 Als kleine Schule bieten wir viele Ausbildungen an: • Spirituelles Heilen • Meditations-WoE • Radiästhesie • Psych. Astrologie • Bachblüten • Schüssler Salze • Irisdiagnostik • Homöopathie • Senioren-Akademie Wir freuen uns auf Sie! St. Luzistr. 8, 9492 Eschen Tel. +423 377 10 10 www.naturheilzentrum.li ANZEIGE Ein Wasserritual, das dich beim Loslassen unterstützt Geh in die Natur an einen Bach oder Fluss. Stimme dich auf dem Weg dorthin schon auf das Ritual ein und mache dir Gedanken, wen oder was du konkret loslassen möchtest. Überlege dir, welches Symbol du dem Wasser übergeben könntest. Packe zuvor alle Dinge ein, die dich begleiten sollen, zum Beispiel eine Kerze, Räucherwerk, Blumen, Tabak. Dann suche dir ein schönes Plätzchen am Wasser. Du wirst nun die richtigen Worte finden und sie laut oder im Stillen zu dir selbst sprechen, um dich von der Situation, dem Menschen, dem Gefühl ... zu verabschieden und loszulassen. Bitte das Wasser, es von dir zu lösen. Bedanke dich beim Wasser und den Kräften der Natur, dass sie dich dabei unterstützen. Übergib dem Wasser den symbolischen Naturgegenstand. Verweile einen Augenblick und wisse, du hast die Dinge nun übergeben. Lasse sie hier endgültig zurück. 30

Veranstaltungen mit Petra Hinze Alle Informationen findest du auf petra-hinze.de, , oder du schreibst eine E-Mail an hinzepetra@web.de oder info@omnia-magazin.com. Für beide Veranstaltungen gibt es Frühbucherrabatte. Wir freuen uns auf dich! Die Raunächte erleben 28.12. bis 1.1.2019 Gemeinsam den Übergang ehren und das Neue willkommen heißen Das Frauencamp im Piemont 24.8. bis 31.8.2019 Sich einmal ganz dem Frausein unter Frauen widmen Foto: Shutterstock - © Petra Hinze füllten sogar Becken. Ab dem sechsten Jahrhundert wurden Quellhäuser, sogenannte Nymphäen, erbaut, die meist mit einem Dach geschützt waren. Nymphen gelten in der griechischen Mythologie als Göttinnen der Natur und hüten als Najaden die Quellen. Quellen wurden stets gepflegt und geehrt. Gaben wurden dargereicht. Bei den Kelten waren sie ein Ort, an dem man schnell in Kontakt mit der Anderswelt kommen konnte. Die Römer hegten die Vorstellung, dass gütige Quellnymphen das lebensnotwendige Wasser spendeten. Wenn eine Quelle versiegte, galt es als schlechtes Omen. Wurde den Geistern genügend Beachtung geschenkt? Über vielen germanischen Quellen wurden später Wallfahrtskirchen oder Kapellen gebaut. Legenden berichten über das heilige Wasser, dem viel Kraft zugesprochen wurde. Verena von Zurzach, die meistverehrte Heilige in der Schweiz, wird meist mit Krug und Kamm dargestellt. Sie soll Menschen von einer Seuche geheilt haben, indem sie Heilquellen aus dem Boden bohrte. Der Krug dient als Symbol der Quellgöttin, der Kamm wird meist mit Wassergöttinnen assoziiert, die ihr Haar kämmen. Im Wasser ist so manches Leben Im Wasser tummeln sich so manche Götter und Göttinnen, Wassernymphen, Meeresriesen. Sie sind alte Kräfte, die von den geistigen Gottheiten verdrängt wurden. Die Midgardschlange zum Beispiel ist ein Fabelwesen der nordischen Mythologie. Sie wird als gewaltiges, giftiges Meeresungeheuer beschrieben, das so groß ist, dass es sich einmal um die Welt winden und sich in den Schwanz beißen kann. Es wurde von der Riesin Angrboda geboren. Trinkt die Schlange, so tritt Ebbe ein, und wenn sie das Wasser wieder von sich gibt, entsteht die Flut. Volksglaube Wasser wird nicht nur eine reinigende Wirkung zugesprochen, sondern es dient auch als Schutz. Mischt man etwas Milch dazu und bespritzt damit die Tür, wird man von verderblichem Zauber bewahrt. Ein Eimer voll Wasser im Raum hilft den Sterbenden, ihre Seele vor Antritt ins Totenreich zu reinigen. Schwangerschaften fördert man, indem man drei Mal um eine Quelle geht. Die Seelen von Frühgeburten übergibt man dem Flussgeist. Osterwasser schöpft man am frühen Morgen und bringt es schweigend nach Hause. Naturverehrung Die Naturkräfte zu ehren, ist eine alte Tradition und in vielen Regionen auch heute noch erlebbar. Das Wissen darum ist nicht ganz verschwunden. Ich bin oft in Sibirien. Dort wird der Geist des Baikalsees geehrt und auch die Flüsse. Gleichzeitig wird gefragt, wie im Einklang mit diesen Kräften gelebt werden kann, und was der Mensch zur Harmonie beitragen kann. Viele Gebete werden dabei gesprochen und Gaben überreicht, bis alles von den Kräften angenommen wird. Du brauchst aber nicht erst bis nach Sibirien zu fahren. Sei einfach dankbar für das Wasser und gehe achtsam und respektvoll mit ihm um. Petra Hinze Quelle: Barbara Hutzl-Ronge: Quellgöttinnen, Flussheilige, Meerjungfrauen: Mythen, Sagen und Sternzeichen zum Wasser. Verlag Frauenoffensive 2002. Petra Hinze ist Heilpraktikerin und Schamanin mit eigener Praxis in Berlin. Sie widmet sich ganz dem Frauenwissen und fügt aus allen Kulturen zusammen, was Frauen hilft. Ihr Wissen gibt sie in Kursen und Seminaren weiter, die allesamt eine Einladung sind, die eigene Weiblichkeit neu zu entdecken. Mehr Infos: petra-hinze.de 31

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