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OMNIA Nr. 11

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August 2018 – Ausgabe

August 2018 – Ausgabe #11 Wie entstehen die Wassereiskristall bilder? Wassertropfen (circa 0,7 Milliliter) werden auf eine Petrischale gegeben und für mehrere Stunden bei unter -20°C eingefroren. Anschließend werden die Proben in einem Kühlraum bei circa -5°C bis -10°C unter einem Auflicht-Hellfeld-Mikroskop untersucht und fotografiert. Die Untersuchung der Proben bei Raumtemperatur ist nur sehr eingeschränkt möglich, da der sich auf der Spitze des „Eisberges“ befindende etwa 0,3 Millimeter große Wassereiskristall sehr schnell schmilzt. eindrucksvoll auf, dass Schwingungen Formen hervorrufen. Wörter, Bilder und Töne Dr. Emotos Bücher werden oft kritisiert, wenn nicht gar belächelt, weil er behauptet, dass Wasser auf Wörter, Bilder und Töne reagiere. Jedoch müssen wir, bevor wir ein Urteil sprechen, vielleicht einfach zuerst uns selbst beobachten. Wir bestehen zu circa siebzig Prozent aus Wasser. Wenn wir ein schönes Bild sehen, einen harmonischen Klang hören oder ein ansprechendes Wort lesen, reagieren wir darauf. Doch was reagiert hier eigentlich? Ist es ausschließlich unsere Meinung, unsere Empfindung und somit letztlich unsere Konditionierung? Vielleicht verhält es sich ja auch so, dass unser Körper, sprich unser Wasser, darauf reagiert und wir erst im Nachhinein mit unserem Denken ein Urteil bilden. Wassereiskristallfoto von einer Heilquelle in Spanien Wasser, das mit dem Lied „Castadiva“, gesungen von Maria Callas, beeinflusst wurde Wassereiskristallfoto von der Quelle des Flusses Isar Wasser, das mit Technomusik bespielt wurde Aktuelle Studien zeigen, dass Musik die Aktivität von Genen erhöht. Egal aus welchem Kulturkreis wir kommen, wenn wir einen harmonischen Klang hören, fühlt es sich gut an; wenn wir einen disharmonischen Klang hören, fügt er uns förmlich körperliche Schmerzen zu. Dabei ist es sehr interessant, dass alle Musiktherapeuten und Heiler, die mit Musik arbeiten, vermehrt bestimmte Intervalle wie zum Beispiel die Oktave und die Quint verwenden. Ich denke nicht, dass die Quart, die Terz oder ein anderer Akkord schlechter sind, allerdings reagieren wir Menschen am stärksten auf die Quint. Das Intervall der Quint wird erzeugt, indem man einen Grundton durch drei Teile teilt und zwei Drittel schwingen lässt. Jetzt ist interessant, dass wir Foto: Shutterstock - © Hado Life 14

Ein Gedanke ... selbst zu zwei Dritteln aus Wasser be- stehen. In vielen Sprachen sprechen wir zudem von der „Quintessenz“, was dem Wesentlichen einer Sache entspricht. Die meisten Klassischen Stücke enden in einem schönen Quint-Akkord. In allen Kulturen wird das Intervall der Quint schwerpunktmäßig gespielt. In der Homöopathie ist die Q- oder LM-Potenz (1:50 000) eine der stärksten Verdünnungen. Und bei meinen Versuchen mit Wasserkristallen und Tönen habe ich bisher die schönsten Kristalle mit dem Intervall der Quint erhalten. Ich habe auch so manche Untersuchung mit Wörtern und Bildern gemacht, und auch diese scheinen eine Wirkung auf das Umfeld zu haben. Ein Wort scheint wie eine Sache mit einer Geschichte verbunden zu sein und damit auch eine gewisse Qualität in sich zu tragen. Rupert Sheldrake beschreibt dieses Phänomen mit den morphischen oder morphogenetischen Feldern. Ervin Laszlo spricht vom Akasha-Feld (akashic field). Jedoch sind diese Untersuchungen sehr schwer durchzuführen, da diese Schwingungen sehr subtil sind und man sehr feinfühlig sein muss und vor allem nicht von anderen Einflüssen abgelenkt sein darf. Bei Untersuchungen mit Musik ist dies viel einfacher, denn der Mitnahme-Effekt von Musik ist viel stärker. Man kann sich ihr förmlich nicht entziehen, daher ist Musiktherapie wahrscheinlich die älteste Form der Heilung oder wird – wie im Militär – auf fürchterliche Weise ausgenutzt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass gepulste Strahlung oder Frequenzen kei- ne schönen Kristalle hervorrufen. So zeigen zum Beispiel Untersuchungen mit Handy oder WLAN keine harmo- nischen Bilder. Ebenso verhält es sich mit Technomusik. In einer Musik, bei der der Rhythmus einzig von einer Maschine erzeugt, sprich genau dieselbe sich wiederholende Frequenz generiert wird, entsteht keine harmonische Form. Ich denke, es handelt sich hier nicht, wie Dr. Emoto schreibt, um gute oder schlechte Einflüsse, sondern um die Tatsache, dass exakt sich wiederholende, also gepulste Frequenzen unnatürlich sind und in dieser Form in der Natur nicht vorkommen. Wasserforschung: Eine Herausforderung Die heutige Wissenschaft definiert sich vor allem dadurch, dass ein wissenschaftlicher Versuch objektiv, das heißt unabhängig vom Untersuchenden wiederholbar und nachvollziehbar sein muss. Nun verhält es sich jedoch bei der Arbeit mit Wasser so, dass sich ein Versuch nicht stets von jedem in derselben Form wiederholen lässt. Wasser scheint, wie bereits erwähnt, auf alle externen Schwingungen zu reagieren. Daher hat auch der, der das Wasser untersucht, einen sehr großen Einfluss auf das Experiment. Nach über zwanzig Jahren Wasserforschung ist für mich der Geisteszustand des Menschen, der die Untersuchung macht, einer der wichtigsten Einflüsse auf das Wasser. Mit Geisteszustand meine ich nicht irgendeine spirituell definierte Entwicklung, sondern die Präsenz, die der Laborant während seiner Arbeit an den Tag legt – mit anderen Worten, wie achtsam er bei der Arbeit ist. Das Denken per se scheint schon einen Ein- Die Quint entsteht, wenn man zwei Drittel einer Seite schwin- gen lässt. Der Mensch besteht zu zwei Dritteln aus Wasser. Er resoniert am stärksten mit der Quint. Könnten wir vielleicht daraus ableiten, dass die Quintessenz des Lebens ist, einfach zu schwingen, sich in den Reigen universeller Klänge einspannen zu lassen und ganz einfach zu sein? fluss auf das Experiment zu haben. Es ist für mich eine der kleinsten Formen von Schwingung, die enorm auf Wasser wirkt. In dem Moment, in dem der Mensch zu hundert Prozent achtsam ist, in der vollkommenen Wahrnehmung, welche ohne jegliche Wertung ist, entstehen die schönsten Bilder. Denken: Ein Widerspruch zum Experiment Ein Phänomen in der Natur ist die Kohärenz. Kohärenz bedeutet, dass sich eine Schwingung mit einer anderen Schwingung austauscht, kommuniziert, interagiert. Das Denken scheint dieses Kohärenzphänomen einzuschränken (oder gar aufzuheben?). Ein Beispiel: Wir können alle zu einem Rhythmus klatschen. In dem Moment jedoch, in dem ich denke, wann ist mein nächster Einsatz, bin ich aus dem Rhythmus. Mit anderen Worten, dem Denken fällt es schwer, mit dem Umfeld kohärent zu werden. Durch das Denken entsteht ja auch die Dualität: ein Ich und ein Du und so weiter. Es trennt uns somit von unserem Umfeld. Bei der Arbeit mit Wasser fällt mir auf, dass je mehr ich im 15

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