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OMNIA Nr. 2

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Mai 2016 - Ausgabe #02

Mai 2016 - Ausgabe #02 Pflanzen für die Seele MARGERITE: die Tänzerin unter den Blumen verbindet männlich und weiblich NACHTKERZE: bringt Licht ins Dunkle, verbindet Licht und Schatten GÄNSEBLÜMCHEN: heilt große seelische Wunden und das innere Kind KORNBLUME: verschafft Klarheit, hilft die Spreu vom Weizen zu trennen und den Blick auf das Wesentliche zu richten ROTE LICHTNELKE: der Schlüssel zum Herzen ist die Liebe SCHLÜSSELBLUME: schenkt Vertrauen und bringt Lebensfreude LUPINE: verbindet uns mit der Fülle im Leben, dem Genuss 44 Foto: Shutterstock - Katrin Schumann

NATUR RAUM alten Garten loszulassen und völlig neu anzufangen. Ich habe mir zwar mit der neuen Stelle einen Traum erfüllt, doch so einfach ins kalte Wasser zu springen, gehört in der Regel nicht zu meinen Vorlieben. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das Alte endgültig hinter mir lassen konnte und völlig angekommen war. Doch ich war nicht allein, ich hatte Hilfe. wir auch loslassen, den Dingen einfach ihren Lauf lassen. Dieses Loslassen zeigt der Löwenzahn mit seinen Pusteblumen in einer Vollendung, die seinesgleichen sucht. Er teilt uns mit, dass dieses Loslassen leicht und in Freude geschehen kann! Man kann Spaß daran haben, wie man es nicht für möglich gehalten hätte und genau an diesen Plätzen für neues Leben sorgt. Auch das zeigt der Löwenzahn: Man muss sich nicht um alles selbst kümmern; ein Same geht schon irgendwo auf, wenn man den Dingen ihren Lauf lässt. enenegenc Einer dieser Helfer war der Löwenzahn. Er stand nicht nur in den Wiesen, wie es hier üblich ist, nein, er zeigte sich überall, in den Beeten, im Rasen und sogar in den kleinen Steinritzen vor der Haustüre. Löwenzahn an allen Ecken und Enden! Mittlerweile ist er wieder verschwunden, hat sich auf ein normales Maß reduziert. Das tun die Pflanzen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Sie verschwinden genauso schnell, wie sie gekommen sind. Der Löwenzahn schenkt mit seinen Inhaltsstoffen, vor allem seinen Bitterstoffen, Löwenkräfte. Er stärkt uns und gibt uns Mut und Zuversicht, die Dinge im Leben in Angriff zu nehmen. Und wenn wir die Kraft haben, dann können die kleinen Kinder, wenn sie die Samenfäden durch die Luft pusten; wenn man am Ende eines Prozesses steht, der einen in die Freiheit führt. So wie die Pusteblume, die den Samen des Löwenzahns entlässt und der sich schwebend, leicht, ziellos überall dort verteilt, wo Zeigerpflanzen gibt es in jedem Garten. Manchmal ist es der Fingerhut, der uns ruft oder nur eine einzelne Pfingstrosenblüte, die uns in der Sonne schon von weitem entgegenleuchtet. Oder die Narzissen, die den ganzen Garten strahlen und leuchten lassen, einem Blütenmeer gleich, wie wir es selten gesehen haben. Was wollen sie uns dadurch sagen? Mit welchen Gedanken kommen wir in Resonanz? Lasst uns mutig diesen Fragen nachspüren, denn wir können uns auf unsere Gartenpflanzen verlassen! Sie machen auf sich aufmerksam und zeigen uns dadurch den Weg. Manchmal mit aller Macht und Kraft, die ihnen zur Verfügung steht. Katrin Schumann Mein Garten der vier Jahreszeiten Seminar: Begegnung mit der Pflanzenwelt 1. Termin: 25.05. (18 Uhr) - 29.05.2016 (12 Uhr), Wertschätzung: € 360.- 2. Termin: 23.09. (12 Uhr) - 25.09.2016 (18 Uhr), Wertschätzung: € 160.- Ort: Krafthof, Steinberg 1, D-94375 Stallwang www.erdenkraft.net Anmeldung Katrin Schumann Mitterkogl 1 • D-94362 Neukirchen Tel.: 0049 (0) 9961-94202 E-Mail: katharina.schumann@yahoo.de www.4jahreszeiten-garten.de ANZEIGE 45

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