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OMNIA Nr. 14

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September 2019 –

September 2019 – Ausgabe #14 Wasserelement Ins Fließen kommen Stehe hüftbreit mit federnden Knien, das Becken wie eine Wasserschale aufgerichtet, das bedeutet, du hältst das Steißbein etwas gesenkt und der Beckenkamm kommt vorne etwas hoch (– nicht überziehen!). Teil 1: Bewege deine Hüfte sanft im Kreis oder in einer liegenden Acht. Stell dir vor, dein Becken ist eine Schale mit Wasser und du bewegst sie so sanft, dass kein Wasser verschüttet werden kann. Bewege jetzt deinen Kiefer locker dazu und ebenso die Zunge schwer und locker im Mund. Lass Klänge entströmen, die von alleine aus dir herauskommen. Genieße das Sich-Lösen aller feinen Muskeln im Mundbereich, im Becken und im unteren Rücken. Die Wirbelsäule und der Kopf schwingen natürlich mit, ebenso die Arme. Lass die Bewegung dann etwas zur Ruhe kommen und beobachte deinen Atem. Teil 2: Beim Einatmen erlaube deinen locker hängenden Armen, sich seitlich vom Körper weg auszuweiten. Beim Ausatmen formen sie eine runde Position und gehen hängend nach unten, während du einen O-Laut machst: Du sprichst ein langgezogenes „Oooooh“ auf einer bequemen Tonhöhe, die deinen Stimmbändern schmeichelt. So lange und so laut, wie es jetzt spontan möglich ist. Die Arme bewegen sich jeweils beim Einatmen leicht nach außen und hinauf, beim Ausatmen nach unten und zum Körper hin. Es entsteht ein fließender Tanz, an dem auch das Becken und der ganze Körper mit fließenden Bewegungen teilnehmen. Für das Klingen lass den Kiefer locker, den Mund offen, während du das „Oooooh“ mit dem Lippenring formst. Schau gerne mal in den Spiegel – wenn es gelungen ist, siehst du eine kleine, runde Öffnung und ein herrlich offenes Gesicht. – Es ist das Bild eines staunenden Kindes. Auch das Wasser im Körper, das Blut, die Lymphen und die Zellflüssigkeit nehmen die Schwingungen deiner eigenen Stimme auf und leiten sie weiter. Es ist eine Heilbehandlung und eine Massage von innen. Viele Prozesse werden so sanft und fließend ausgelöst. Es ist eine Reinigung bis auf Zellebene. Bitte trinke reines Wasser, um den Prozess zu unterstützen. Foto: Shutterstock - © Omnia AG 68

Feuerelement Atem und Kraft Du stehst mit federnden Knien, Füße hüftbreit auseinander, aufrecht da. Lege eine Hand auf deinen Bauchnabel und die andere Hand seitlich auf den unteren Rippenbogen. Teil 1: Atme ein paarmal ein und aus und spüre die Bewegungen unter deinen Händen. Es kann sein, dass sich die eine Hand mehr bewegt als die andere. Was geschieht in deiner Brust? Beobachte, ohne zu werten. Lass die Luft beim Ausatmen zischend zwischen deinen Zähnen hindurchströmen und mache einen langen „Schhhhhhh“-Laut. Beim Einatmen lass die Luft wieder lustvoll einströmen, indem du die Zähne und Kiefer voneinander löst und den Mund leicht öffnest. Spüre dabei, wie der Körper unter deinen Händen in Bewegung kommt: Beim Einatmen kommt der Bauch heraus, die Flanken weiten sich, beim Ausatmen gehen sie wieder zurück. Der Widerstand des „Schhhhhh“ macht das besser wahrnehmbar. Teil 2: Öffne jetzt nach einem Sch-Laut den Mund leicht und lass ein „Aaaaaah“ herausklingen. Singe ein „Schhhhhhaaaaah“ – wobei das „Aaaaaah“ ein dunkler, weich klingender, tiefer Ton ist. Wähle spontan eine Tonhöhe, die dir leichtfällt. Was geschieht jetzt unter deinen Händen? Spüre, wie Wärme sich in deinem Körper und um ihn herum ausbreitet. Mit dieser Atmung fachst du das Feuerelement an, das seinen Sitz im Bauchraum hat. Achte dabei darauf, den Mundraum zu lockern, wenn du einatmest, so, als ob du gähnen möchtest. Dabei öffnest du den Kiefer und den Rachenraum und entspannst die innere Mundmuskulatur. Die Stimmbänder schwingen auf diese Weise leicht und locker im frei hängenden Kehlkopf. Lass dann die Hände sinken, bleibe aber mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit bei den Bewegungen des Atems in deiner Körpermitte. Nun kommt die Experimentierphase: Wie lange kannst du den Ton halten, ohne dass der Klang wackelig wird? Wo spürst du den Ton sich ausweiten? Versuche auch andere Tonhöhen. Du brauchst die Kraft des Feuers, um dich stimmlich auszudrücken. Fache deinen Mut an! Wenn du tiefer in den Körper einatmest, schonst du deine Stimmbänder, kreierst einen klangvollen, langen Ton und ein größerer Resonanzraum schwingt mit. Du klingst „sonor“, wie es so schön heißt, also „wohlklingend“. 69

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