Aufrufe
vor 11 Monaten

OMNIA Nr. 14

  • Text
  • Wellness
  • Chakra
  • Aura
  • Soulfood
  • Auszeit
  • Menschen
  • Zeit
  • Energie
  • September
  • Seele
  • Liebe
  • Omnia

September 2019 –

September 2019 – Ausgabe #14 Befreie deine Stimme – befreie dich selbst! Lass deine Energieströme fließen und verbinde dich mit den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft in dir. Alles schwingt und klingt. Nicht nur um uns herum, sondern auch in uns. Jedes Wort, das wir sprechen, klingt in uns, jede Silbe, jeder Vokal stimuliert eine andere Partie in unserem Körper. Was bewegt sich in uns, wenn wir ein „U“, „O“ oder „A“ singen? In diesem Klangexperiment geht es um die befreite Körperstimme. Keine großen Höhen oder virtuosen Tonfolgen sind das Ziel, sondern ein Fließenlassen der Pranas (Energieströme) und ein Sich-selber-Wohlfühlen als klingendes Wesen. Das Geschenk an dich ist eine belebende Massage des ganzen Innenraums deines Körpers. Es ist ein Durchatmen und ein Mitschwingenlassen deiner Seele. Du erlebst stabile Sicherheit und Leichtigkeit zugleich. Diese Übung findest du auch auf youtube.com /omniamagazin. Ein Gedankenbild, mit dem du diese Übung begleiten kannst: Stell dir einmal vor, du bist ein Baum. Wie groß bist du? Wie tief reichen deine Wurzeln? Wie breit ist dein Stamm? Vielleicht kennst du solch einen Baum mit Namen? – Wer bist du? Mit diesen Atem- und Stimmübungen wirst du deine Wurzeln ausbilden, deinen Stamm stärker spüren und deine Krone, deine Äste ausbreiten. Die innere Stabilität, die du aufbaust, hilft dir dabei, deine Stimme zu befreien und Melodien und Lieder zu singen, die deine Seele sich wünscht. 66

Erdelement Verwurzeln Stell dich gerade hin, die Knie weich federnd und nicht nach hinten durchgestreckt. Atme tief ein und aus. Nimm deine Füße wahr, die fest auf der Erde stehen. Spüre in deine Füße und verbinde dich in der Aufmerksamkeit mit deinem Atem. Lass beim Einatmen deine Unterarme im Ellenbogen gebeugt vor dir hinaufgehen. Die Handflächen zeigen dabei nach oben, beim Ausatmen drehst du sie nach unten und senkst die Unterarme wieder. Die Bewegung folgt dem Atem, sanft, regelmäßig. Die Hände drehen sich jeweils oben und unten. Nimm die kleine Pause wahr, die dabei entsteht. Nun lass bewusst die Luft beim Ausatmen zwischen den Lippen in einem „Pfuuuuh“ ausströmen. Lass sie ganz ausströmen und dann wieder einströmen. Beobachte, wie die Arme immer weiter nach unten sinken, je mehr du die Luft loslassen kannst. Und ist es nicht schön zu spüren, wie die Luft spontan wieder einströmt? Die Unterarme und Hände bewegen sich tiefer und höher – jedoch ohne Anstrengung. Du nutzt nun die Wirkung der inneren „Winde“, im ayurvedischen Wissen Prana genannt. Foto: Shutterstock - © Omnia AG - © Dana Gita Stratil Richte deine Aufmerksamkeit dann auf den Luftstrom in deinem Mund und lass sanft die Stimmbänder mitschwingen. Es erklingt ein „Uuuuuh“. Lass den Ton aus einer bequemen Höhe in eine bequeme Tiefe sinken. Der Atem strömt wieder ein, während sich die Unterarme weiterhin bewegen. Dein Kinn kommt beim „Uuuuuh“ nach vorne und du stülpst die Lippen nach vorne zu einer Schnute. Du wirst merken, dass der Ton dann noch tiefer und runder klingt. Dabei lässt auch der Kehlkopf mit der Zeit mehr und mehr los und die ganze Kehle schwingt. Nun sage das Wort „Wurzel“, singend und gedehnt: „Wuuuuurzel“ (zwei bis drei Mal). Versuche es mit dem Wort „Uuuurgruuund“, und dann auch mit „Uuuurvertrauuuuuuuen“. Was spürst du? Wie fühlt es sich im Körper an? Beobachte, wie du jetzt stehst. Die Knochen sind wunderbare Schallleiter. Sie leiten den Klang deiner Stimme vom Kehlkopf über die Wirbelsäule hinauf in den Schädel und auch hinunter bis ins Becken sowie rundherum zum Brustbein. Mit dem Vokal „Uuuuuh“ kannst du die Schwingung mit etwas Übung bis in die Beine und Füße schicken. 67

Sammlung

OMNIA Nr. 15
Omnia Nr. 13
OMNIA Nr. 12
OMNIA Nr. 1
© Copyright - Omnia AG 2018
IMPRESSUM    |    AGB    |    DATENSCHUTZKLÄRUNG