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OMNIA Nr. 14

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September 2019 –

September 2019 – Ausgabe #14 Das sagt die Körpertherapieform Feldenkrais dazu: Diese drei Körperübungen führen dich auch zurück in deine Kindheit, denn als du geboren wurdest, konntest du nicht mehr als auf dem Rücken liegen, oder auf dem Bauch, wenn dich jemand so hinlegte. Du fühltest die Verbindung zum Boden damals, so wie du sie heute fühlst. Mit dem Heben des Arms und des Knies erreichtest du eine neue Freiheit. Du bist über deine ursprüngliche Ausgangslage eigenständig hinausgewachsen, weil die Energie, die dir zur Verfügung stand, immer größer wurde, bis dir schlussendlich das Krabbeln gelang. Diese Energie gab dir Kraft und Zuversicht. Sie entwickelte sich auch aus dir selbst und deinen Handlungen. Ankommen II Lege dich auf den Bauch und spüre deine Auflageflächen. Wo spürst du Druck? Wo spürst du Schmerz? Ist dein Gewicht überall gleich verteilt? Versuche dieses Ungleichgewicht nicht auszugleichen, sondern nimm wahr, welche Seite, welche Stelle schwerer wiegt als die andere. Ist ein Bein, ein Arm länger als der andere? Wohin hast du den Kopf gedreht? Spürst du den Raum zwischen Kinn und Boden? Spürst du das Gewicht deiner Brust? Wie fühlen sich deine Schultern an? Beobachte deinen Atem. Fließt er noch in den Bauch, oder stoppt er auf der Höhe des Herzens? Versuche durch deinen Bauchnabel hindurchzuatmen. Sammle den Sauerstoff in deinen Lungen, deinem Bauchraum und entlasse ihn durch deinen Nabel. Wo liegt deine Hüfte? Sind deine Beine gedreht oder gerade? Nimm die Positionen wahr. Verändere sie nicht, sondern spüre den Unterschied in deinen Körperteilen und -seiten. Sei offen für deine Empfindungen und deine sanften Bewegungen. Spüre den Veränderungen nach. Was geschieht im Körper, wenn du den Kopf zur anderen Seite bewegst? Wie verändert sich deine Atmung, wenn du die Stirn auf die Erde legst? Welche neuen Räume zwischen dir und der Erde zeigen sich? Foto: Shutterstock 64

Sich ausdehnen Du liegst auf dem Bauch. Ziehe die rechte Hand den Boden entlang nach oben an deine Seite. Winkle dabei das rechte Knie an, indem du es ebenfalls am Boden entlanggleiten lässt. Stoße dich vom Boden ab, so als ob du aufstehen möchtest. Bleibe einen Augenblick in der Position und lass dich zurückgleiten, bringe Hand und Bein in die Ausgangslage. Spüre in deinen Körper und beobachte, was sich verändert hat. Mach diese sanfte Bewegung einige Male hintereinander und schau, was sich für dich verändert. Vielleicht spürst du, wie du energetisch größer wirst, dich ausdehnst und sich der Raum zwischen dir und dem Boden ausweitet. Führe dann die gleiche Bewegung mit der anderen Körperhälfte aus und schau, was sich für dich verändert. Wirst du größer, weiter? Lege dich zum Schluss entspannt auf den Boden und bitte darum, dass dich die Erde aufnimmt. Schreib die Entwicklung auf! Diese Körperwahrnehmungsübungen kannst du so oft machen, wie du möchtest. Notiere dir deine Eindrücke. 1 - Was verändert sich in deiner Haltung dem Boden gegenüber? Ist es der Atem? Sind es die Druckstellen, die weniger werden und dich nicht mehr schmerzen? 2 - Wie schnell bist du tief entspannt und in deinem eigenen Atemrhythmus? 3 - Nimmst du auf körperlicher, geistiger oder seelischer Ebene Veränderungen in deinem Alltag wahr? 65

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