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OMNIA Nr. 14

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September 2019 –

September 2019 – Ausgabe #14 Stärke Deine Verbindung zur Erde Tagaus, tagein wandern wir auf diesem Boden, dem Fleckchen Erde, das uns zur Verfügung steht. Aber wie verbunden sind wir mit ihm? Wie fühlt sich unser Körper auf dieser Erde? Vielleicht findest du diese Fragen seltsam, denn du bist hier geboren, aufgewachsen und lebst seit vielen Jahren in deiner Umgebung. Aber auch die Erde hat ein übergeordnetes Ich, eine Seele, die uns Seelen in Empfang nimmt. Sie nimmt uns bei der Geburt auf und begleitet uns das Leben hindurch. Wie wir hat auch die Erde verschiedene feinstoffliche Ebenen neben dem physischen Körper. Dabei ist unser materieller Körper ganz und gar ein Teil von ihr, denn er wird zu Staub, wenn wir sterben, und kehrt zu ihr zurück. Uns Menschen wird im feinstofflichen Bereich ein Emotional- und ein Mentalkörper zugewiesen sowie im Ätherbereich ein Astralkörper, der die spirituellen Ebenen umfasst. Analog dazu gibt es diese Ebenen bei jedem Lebewesen. Es sind biomagnetische, nicht messbare Felder, dabei erzeugt jeder Körper auch messbare, elektromagnetische Felder. Mit alledem wandeln wir auf dieser Erde und ihren messbaren und nicht messbaren Feldern. Lasst uns einmal prüfen, wie stark wir mit der Erde verbunden sind. Wie stark fühlen wir uns aufgehoben und angekommen? Stell dir diese zwei Fragen: Wie fühlt sich dein Körper auf dem Boden an, und spürst du dabei Spannungen? Folgende Übungen zeigen dir deine Basis und deinen Ausgangspunkt. Allein deine Wahrnehmung korrigiert und verändert deine Position zum Positiven, wenn du diese Übungen öfters machst. Wichtig ist, dass du wertfrei beobachtest, was du in deinem Körper wahrnimmst. Alles ist richtig. Versuche deine Körperhaltung nicht zu verändern und dich nicht anzupassen. Die Erde nimmt dich so, wie du bist. Wenn möglich, gehe für diese Übungsreihe in die Natur und suche dir einen schönen, ebenen Platz, an dem du ungestört wahrnehmen kannst. Lege dich direkt auf die Erde oder breite für dich eine dünne Decke aus. Die Königin in ihrem Reich, der König in seinem Reich lässt sich nun nieder und beobachtet ... Foto: Shutterstock 62

Bonus: Auf YouTube und im Blogstehen dir 3 Feldenkrais-Lektionen zu dieser Übung zur Verfügung! Ankommen I Lege dich auf den Rücken und schließe deine Augen. Nimm einige Atemzüge und komme zur Ruhe. Dann spüre, wie dein Körper auf der Erde liegt. Welche Druckflächen bemerkst du als Erstes? Ist es deine Hüfte, dein Unterschenkel, oder sind es deine Schultern? Wie liegst du auf? Wie nimmst du den Druck wahr? Spürst du einen Schmerz? Beobachte, wie sich dein Körper anfühlt. Dann gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu den einzelnen Körperteilen und achte darauf, wie sie liegen, wie sie sich anfühlen, ob du Druck und Spannung wahrnehmen kannst. Ziel dieser 3 Übungen Ziel ist es, die ursprüngliche Geborgenheit, die Verbundenheit zum Boden wiederzuerlangen. Das bedeutet, keine Druckstellen zu haben, die dich schmerzen, keine Verkrampfungen und Spannungen zu spüren, sondern ganz weich und natürlich auf dem Boden zu liegen. Eine Anleitung könnte das für dich sein: Wie liegen deine Fersen? Drehst du einen Fuß nach außen, oder sind sie gerade? Spürst du die Unterschenkel? Welchen Abstand, welchen Raum spürst du zwischen Kniekehle und Boden? Wo sind die Druckstellen deiner Oberschenkel? Spürst du, wie sich deine Hüfte, dein Gesäß, dein Schulterblatt, dein Kopf ... in den Boden gräbt? Welche Körperseite wiegt schwerer? Ist eine leichter, größer, dicker, weicher ...? Spürst du einen Hohlraum zwischen Wirbelsäule und Boden? Versuche ihn zu beschreiben. Wie liegt dein Kopf? Spürst du die Verbindung zum Hals? Zu welcher Seite neigt dein Kopf sich hin? Nachdem du alle Teile deines Körpers wahrgenommen hast und im Geiste einen Gesamteindruck notiert hast, kannst du anfangen, einzelne Körperteile sanft zu bewegen. Vielleicht beginnst du mit dem Kopf und legst ihn zur Seite. Bemerkst du eine Veränderung, die durch den ganzen Körper geht? Vielleicht liegen nun deine Füße anders, der Druck auf den Boden verändert sich oder neue Hohlräume entstehen. Was verändert sich, wenn du kleine Bewegungen mit dem Kopf und nacheinander mit den Händen, Armen und Füßen machst? Atme dabei stets sanft in Wellen ein und aus. 63

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