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OMNIA Nr. 14

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September 2019 –

September 2019 – Ausgabe #14 und ein dementsprechender Lebensstil zu „stimmungsaufhellenden“ Darmbakterien. Da die Informationen zu 90 Prozent vom Darm zum Gehirn fließen und nicht umgekehrt, stellt sich die Frage, wer hier wen beeinflusst. Fast jeder Mensch hat schon einmal erlebt, dass Angst, Stress und negative Erlebnisse auf die Verdauung schlagen können. Schlechte Ernährungsgewohnheiten, übermäßig vorhandene Giftstoffe in der Nahrung und zu wenig Flüssigkeit wirken wiederum auf das Gehirn. Unser Darm beeinflusst also unsere Psyche und umgekehrt. Die Redensart: „Du bist, was du isst“, könnte also durchaus um das Credo: „Du fühlst, was du isst“, erweitert werden. Probiotika für mehr kognitive Flexibilität Studien zeigen, dass sich die Darmflora von Menschen mit psychischen Erkrankungen von jener gesunder Menschen unverkennbar unterscheidet. Es gibt eine Vielzahl an spezifischen, probiotischen Bakterien, die im menschlichen Darm nachweisbare, positive körperliche Effekte hervorrufen. Inwieweit sich das Vorhandensein und die Menge dieser Probiotika auch auf die Psyche und die geistigen Fähigkeiten auswirken, wurde im Rahmen einer Pilotstudie an der Medizinischen Universität Graz untersucht: Dazu erhielten die Teilnehmenden drei Monate lang täglich ein Probiotikum mit neun Bakterienstämmen. Während und nach der Studie wurden Tests durchgeführt, um die kognitiven Funktionen zu beurteilen. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend – vor allem im Hinblick auf die Verbesserung der Gedächtnisleistung. Bei den Probanden erhöhte sich die Konzentration, die Verarbeitungsgeschwindigkeit nahm zu und vor allem bei depressiven Menschen zeigte sich eine Steigerung der kognitiven Flexibilität. „Die Bauchschmerzen der Seele“ Dass zwischen Gehirn und Verdauungstrakt ein ständiger biochemischer Informationsfluss in beide Richtungen stattfindet, beeinflusst unser Denken und natürlich auch unseren gesamten Verdauungsapparat. Das kannst du einfach an dir selbst mit diesem kleinen Experiment testen: Denke daran, wie du auf dem Markt an einer sonnengereiften, saftigen Zitrone riechst, diese viertelst, ein Stück davon in die Hand nimmst, noch einmal den feinen, frischen Duft wahrnimmst, bevor du dann so richtig herzhaft hineinbeißt. Allein diese Vorstellung reicht erfahrungsgemäß aus, um den Speichelfluss anzuregen und Muskeln zu aktivieren, die die Mundwinkel verziehen. Genau da setzt auch das Mentaltraining in der Praxis an. Mit modernen Methoden und sanften Schlüsselreizen und Bildern werden alte, verkrustete, starre Muster aufgebrochen, die das gesamte System träge und unbeweglich werden ließen. Die neue Leichtigkeit in den Gedanken zeigt sich dann in weiterer Folge auch im restlichen Körper. Beweglichere Gedanken bringen auch die Verdauung wieder in ihren optimalen Gang, ein Umstand, der sich auch positiv auf das Gewicht auswirkt. Man fühlt sich nicht nur leichter, der Körper findet auch wieder zu seinem Wohlfühlgewicht zurück. Diese hoch wirksamen und wissenschaftlich fundierten Programme Haus der Gesundheit St. Martins-Ring 1 FL-9492 Eschen Praxis: + 41 32 51 21 006 Handy: + 423 79 10 208 E-Mail: praxisjuttahofer@gmail.com Homepage: www.juttahofer.com eignen sich für jedes Alter und helfen auch bei Kindern mit Schulangst gegen die „Bauchschmerzen der Seele“. Zusätzlich zu den Einzeltherapien bieten wir auch zu diesem Thema individuelle Kurse, Workshops und Weiterbildungen für kleine oder größere Gruppen an. Nähere Informationen zu den Aus- und Weiterbildungen erhalten Sie unter der Tel. +423 79 10 208. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Jutta Hofer, dipl. PPT © -, Diät- und Ernährungstherapeutin Renate Rey, dipl. Mentaltrainerin Foto: © Jutta Hofer 46

Energie für die Zellen Eine neue, biodynamische Enzymtherapie Als Erstes sei gesagt: Ohne Enzyme kein Leben! Wenn man den Begriff „Enzyme“ (oder Fermente) hört oder liest, denkt man zuerst an die Verdauung. Es gibt aber zwei Arten von Enzymen: diejenigen zur Verdauung, die Kohlenhydrate, Proteine und Fette zerlegen, und intrazelluläre Enzyme, die in allen Zellen des Körpers arbeiten und deshalb viel wichtiger sind. Es geht hier nicht um die Verdauungsfermente, sondern um die Enzyme, die alle biochemischen Vorgänge im Inneren der Zellen durchführen. Sie sind hochmolekulare, hochqualifizierte Proteine. Fast alle Menschen leiden heutzutage unter Mangelzuständen und Funktionsstörungen der Enzyme. Das betrifft vor allem die Energieproduktion der Zelle – wenn sie zu niedrig ist, nimmt der Mensch dies als Müdigkeit und Erschöpfung wahr. Eine immer häufigere Diagnose lautet: Mitochondriopathie (eigentlich: Enzymopathie), dies sind Erkrankungen, die durch Fehlfunktion oder Schädigung der Mitochondrien, der Energiezentralen unserer Zellen, verursacht werden. Genau dort setzt die Enzymtherapie an. Ernst Günter definiert in seinem Buch „Lebendige Nahrung“ Enzyme als spezielle Substanzen, die den Lebensfunken enthalten, indem sie alle biochemischen Prozesse der Organe in Mensch, Tier und Pflanze so präzise steuern, dass sie als mit Intelligenz bzw. Bewusstsein ausgestattet erscheinen. Der Firma Citozeatec in Mailand (citozeatec.it) ist es nun gelungen, Enzyme so herzustellen, wie es die Zellen selbst tun. Die Produkte sind alle als Sirup vorhanden und können oral eingenommen oder in alle Öffnungen des Körpers gegeben werden. Es sind keine Unverträglichkeiten bekannt. Diese Enzymtherapie ist wissenschaftlich-biochemisch basiert, dennoch wird sie von der Schulmedizin bisher nicht angewendet. Prinzipiell lassen sich alle Krankheiten damit behandeln, als Addition oder auch als alleinige, da oft wirksamste Behandlungsmethode. Es liegen bereits viele wissenschaftliche Veröffentlichungen über die Erfolge vor (siehe: citozeatec.it/studi-citozeatec/2017-02-14-14-22-57). Die Sirupe schmecken süß und beinhalten verschiedene Zucker, jedoch nicht in der üblichen Form, sondern „phosphoryliert“ – eine Form, wie sie auch in den Zellen vorkommt. Der Blutzucker wird dadurch nicht negativ beeinflusst. Es existieren zwölf solcher Mittel, die für jedes Krankheitsbild in Form eines sogenannten „Protokolls“ eingesetzt werden. Beginnt man mit der oralen Einnahme, muss zunächst der Darm gereinigt und sein Milieu verbessert werden. Diese Wirkung der Enzyme führt zu Blähungen und Durchfällen, was für einige Tage unumgänglich ist. Sobald der Darm gesäubert und aufgebaut ist, normalisiert sich der Stuhlgang. Sollte es später zu Durchfall kommen, zeigt dies, dass sich das Darmmilieu wieder verschlechtert hat. Die Enzyme sind erstaunlich preiswert. Wir haben, seit wir sie regelmäßig verwenden, in schwierigen Fällen Erfolge erlebt. Dabei folgt unser Behandlungsansatz der Zellpathologie von Rudolf Virchow, die bereits 1871 publiziert wurde: „Ist die Zelle gesund, ist der Mensch gesund.“ Regeneriert sich die Zelle, so können die Selbstheilungskräfte sowie die Regulationsfähigkeit im Organismus entscheidend verbessert werden. Bisher konnten positive Ergebnisse bei der Behandlung vieler Krankheiten erzielt werden, wie z. B. von Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, viralen Krankheiten und Tumorerkrankungen. Auch andere Behandlungsziele wie Prophylaxe, Entgiftung oder Gewichtsabnahme können erreicht werden. 47

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