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OMNIA Nr. 14

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. September 2019 –

. September 2019 – Ausgabe #14 Achtsamkeit. Und jetzt?! Ein Modewort unserer Zeit unter der Lupe Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, was das Wort Achtsamkeit für dich bedeutet? Ist die Achtsamkeit ein Wert für dich, und wenn ja, welcher? Was macht achtsam zu sein mit dir? Achtsamkeit bedeutet, sich zu spüren. In den skandinavischen Ländern ist es schon ein Schulfach, aber wir dürfen es noch anders lernen, zum Beispiel mit einem Achtsamkeitstrainer. Aber braucht man dafür wirklich einen Trainer? In Wikipedia finden wir folgende Erklärung: „Achtsamkeit [engl. mindfulness] kann als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand verstanden werden, als spezielle Persönlichkeitseigenschaft sowie als Methode zur Verminderung von Leiden (im weitesten Sinne). Historisch betrachtet ist ,Achtsamkeit‘ vor allem in der buddhistischen Lehre und Meditationspraxis zu finden.“ Das ist ein Versuch, einen abstrakten Begriff mit neuen, mystischen Bedeutungen zu füllen; oder was verstehst du unter „besonderer Bewusstseinszustand“ und „Verminderung von Leiden“? Immerhin bringt Wikipedia auch einen neuen Begriff ins Spiel: die Aufmerksamkeit – ein anderes, wundervolles Wort. Bist du aufmerksam mit dir selbst? Passt du auf dich auf? Was machst du für dich, damit es dir gut geht? Aufmerksamkeit bedeutet nämlich, auf seine innere Stimme zu hören. Sie spricht am lautesten, wenn wir ganz leise sind. Zum Beispiel wenn wir meditieren. Andere nennen es auch beten. Es ist auf jeden Fall ein Akt, eine Handlung, bei der man mit seiner Aufmerksamkeit nach innen geht, um einen Ausdruck für das zu erhalten, was dort geschieht. Meditieren, so nenne ich es jetzt einmal, ist also eine der wichtigsten Möglichkeiten, um in die Achtsamkeit zu gelangen. Foto: Shutterstock - © Alexander Maria Faßbende 26

Schon vieles wurde zur Meditation geschrieben, ich möchte nur so viel ergänzen: Fang langsam an! Mit nur 30 Sekunden oder einer Minute am Tag. Glaub mir, auch diese wenigen Sekunden können schon sehr lange werden ... Fang damit an, auf deine Atmung zu hören. Benutze, wenn du möchtest, Musik ohne Gesang, um dich in die Stimmung des achtsamen Lauschens nach innen zu bringen. Musik kann dir sehr gut dabei helfen, ohne dich abzulenken. Lernen, auf die innere Stimme zu hören, ist nicht immer so einfach. Da gibt es bestimmt so manchen alten Glaubenssatz bei dem einen oder anderen. Zum Beispiel: „Wie, ich soll mit mir selber reden? Das geht doch nicht!?“ Aber es geht! Mit deinem Handy machst du es ständig und andauernd. Im Grunde ist es verrückt, wenn man mit einem kleinen schwarzen Kästchen spricht ... Aber du machst es für dich und nicht für andere, also sind Verrücktheiten erlaubt. Deshalb einfach mal machen und meditieren. Augen schließen, atmen, ausprobieren. Und bitte gut zuhören. Hinhören. Und bitte nicht interpretieren oder bewerten. In deinem Raum darfst du schlussendlich alles denken und sagen, was du willst! Ob das hilfreich, aufbauend und förderlich ist, das klärst du erst in einem zweiten Schritt. Wenn du anfängst mit dir selber zu kommunizieren, wirst du sehr vieles über dich erfahren. Du wirst auch deinen Körper wahrnehmen und seine Wehwehchen erkennen. Unser Körper meldet sich meistens nur dann, wenn wir auf seine Stimme nicht gehört haben. (Das heißt im Klartext: Hör auf deinen Körper! Wenn er sich meldet, wird es höchste Zeit. Wer nichts unternimmt, kann davon ausgehen: Es wird schlimmer!) Gleichzeitig wirst du erfahren, was dir wirklich guttut und was du wirklich willst. Oftmals ist es nicht das, von dem du geglaubt hast, dass es dich weiter- bringt. Deine Entscheidungen werden in Zukunft also achtsamer getroffen. Dadurch wird sich dein Leben nach und nach verändern. Das ist ein langer Prozess, und er ist für jeden anders. Den darfst, den musst du selbst erleben. Erst im Achtsamsein gegenüber dir selbst wirst du achtsam sein gegenüber deiner Umwelt, der Erde und deinen Nächsten. „Intensive Wahrnehmung ist die gelebte Umsetzung der Achtsamkeit.“ Wenn du erlebt hast, wie Achtsamsein funktioniert, kannst du dich auch auf andere Menschen einlassen und diesen Wert vertreten. Die Bewusstseinsveränderung, die du hinter dir hast, kann dann bei anderen beginnen. Deine neue Art der Wahrnehmung wird andere anregen, es dir nachzumachen. Intensive Wahrnehmung ist die gelebte Umsetzung der Achtsamkeit. In der Regel vertraut man im Achtsamsein auch viel mehr sich selbst, denn du nimmst die Dinge für dich anders wahr. Das Ergebnis wird sein, dass du ein bewusstes Leben führst. Und das wollen wir doch alle. Wenn du in der Lage bist, die Dinge anders wahrzunehmen, dann bist du in erster Linie bei dir selbst, in deiner Mitte, wie es so schön heißt, und dann erst bist du mit deiner Aufmerksamkeit beim anderen. Du erhältst aus dir heraus neue Perspektiven und dadurch neue Möglichkeiten – für alles in deinem Leben, egal für was. Fang doch einfach einmal an, täglich zu meditieren, und schau, ob es dir gelingt, auf deine innere Stimme zu hören. Prüfe im nächsten Schritt, ob es dir gelingt, deine Umwelt anders wahrzunehmen, das heißt, sie bewusster zu erleben. Eine Minute kann sich dann plötzlich wie zehn anfühlen ... Wie neu wird dein Leben für dich sein, wenn du es mit achtsamen Augen betrachtest! Aber diese Ent-Wicklung braucht Zeit. Und es kommt wie immer darauf an, was du bereit bist, dafür zu tun, zu geben, zu investieren. Und ich meine damit nicht das Geld, sondern deine Lebenszeit. Ist es sinnvoll, Lebenszeit zu investieren, oder verschwendest du deine Lebenszeit lieber? Vielleicht, weil du denkst, es nicht „richtig“ zu machen (es gibt kein richtig und falsch), oder weil du es nicht umsetzen möchtest und kannst? (Erkennst du die Glaubenssätze, die darin liegen?) Stattdessen wirst du nur eines bemerken, wenn du es machst: Es wird dir guttun. Achtsamkeit verändert deine innere Haltung, deine Persönlichkeit, deine Werte, deine ethischen Einstellungen. Achtsamkeit ist also etwas ganz Tolles! Wir sollten nur aufpassen, dass es nicht bei einem Hype bleibt, sondern dass wir sie leben. Bei diesem „Trend“ können wir gerne alle mitmachen! Dadurch könnte es vielen Menschen gleich viel besser gehen. Alexander Maria Faßbender Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Achtsamkeit_(mindfulness)#Achtsamkeit_nach_ Bishop_u._a. Alexander Maria Faßbender ist Mentalpsychocoachologe, Speaker, Visionär und Gründer der Space Coach Academy in Hamburg, in der er Menschen auf den Weltraumtourismus vorbereitet und Coaches in Mentalpsychocoachologie ausbildet. Mehr Infos: space-coach-academy.com, alexander-maria-fassbender.de 27

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