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OMNIA Nr. 14

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September 2019 –

September 2019 – Ausgabe #14 Stress, lass nach! „Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“ Sebastian Kneipp Renate Plesch-Maierhofer ist Gesundheits- und Entspannungscoach mit eigener Praxis. Ihre Spezialgebiete sind Detox-Anwendungen zur Säure- Basen-Balance, persönliche Beratungen zur Gewichtsabnahme über Biofeld-Messungen mit VitaloNutri ® , Aromaöl- und IL-DO Körperkerzenanwendungen. Mehr Infos: energie-die-lust-am-leben.at In unserem Blog findest du ein Interview mit Renate zum Thema Basenfasten und eine Rezeptsammlung zum kostenlosen Download! Wir leben mit dem Fuß auf Vollgas. Unsere Work- Life-Balance schaut in vielen Fällen so aus: Stress bei der Arbeit, schlafen, Stress bei der Arbeit, schlafen – und das von Montag bis Freitag. Am langersehnten Wochenende hat man nur Stress zu Hause. Endlich ist wieder Montag und man ist froh, dass es den Stress bei der Arbeit gibt! Lebt man so, dann ist man ständig überlastet. Und irgendwann gibt etwas in uns auf: die Psyche, der Kreislauf, das Herz ... Bis es aber so weit ist, sendet unser Körper Signale. Da zwickt’s, da drückt’s, dort sticht’s. Oftmals ignorieren wir diese Warnungen, und während wir über Entschleunigung reden, rasen wir auf das Burnout zu. Stress ist eine biochemische Reaktion des Körpers auf Situationen, die man als bedrohlich bewertet. Sind wir gestresst, passiert physiologisch einiges in unserem Körper: Die Atmung wird schneller, der Blutdruck erhöht sich, das Herz rast, die Muskulatur zieht sich zusammen. Wir sind mit diesen Mechanismen ausgestattet worden, um zu überleben: Wenn vor Urzeiten plötzlich ein Säbelzahntiger vor uns stand, mussten wir in der Lage sein, so schnell wie möglich zu fliehen. Dafür brauchten wir einen schnelleren Herzschlag, eine angespannte Muskulatur und Stresshormone, die uns rasch richtig reagieren ließen. Heute, wo wir diese Stresssymptome, die der Körper produziert, weil wir in Gefahr sind, eigentlich nicht mehr benötigen würden, sind sie zu unseren ständigen Begleitern geworden. Wir leben in der Stressschleife und wissen nicht, was wir damit unserem Körper antun. Und das hat nicht nur Auswirkungen auf unseren Körper, sondern auch auf unsere Psyche. Wir sind innerlich unzufriedener, reizbar, aggressiver, weil wir dem Druck, den Anforderungen immer weniger standhalten (können). Der Körper beschwert sich mit Übergewicht, Magen- und Darmproblemen, Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden, einem angeschlagenen Immunsystem bis hin zur chronischen Ermüdung. Auf Dauer ist permanenter Stress eine große Belastung für unseren Organismus. Unsere gesamte Lebensweise hat zudem einen enormen Einfluss auf unsere Foto: © Renate Plesch-Maierhofer 12

Test: Wie stark belastet dich Stress? Von Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut Lies dir die folgenden Fragen durch. Überlege bei jeder Frage, ob diese Aussage auf dich zutrifft, und notiere dir die Punkte: 2 = trifft immer zu, 1 = trifft manchmal zu, oder 0 = trifft nicht zu. 1. Bist du tagsüber oft müde und erschöpft, obwohl du ausreichend Schlaf hattest? 2. Hast du Probleme, abends oder am Wochenende abzuschalten? 3. Bist du anfällig für Infektionen wie Grippe und Erkältungen? 4. Trinkst du mehr Alkohol als früher, um abzuschalten? 5. Kannst du schlecht einschlafen und/oder wachst du nachts häufiger auf? 6. Kannst du dich schlecht konzentrieren und verlierst du häufig bei Gesprächen den Faden? 7. Fühlst du dich, mehr als früher, im Job überfordert, und hast du das Gefühl, alles wächst dir über den Kopf? 8. Reagierst du gereizt und aggressiv, wenn etwas nicht so läuft wie geplant? 9. Leidest du häufiger als früher unter Kopfschmerzen, einem nervösen Magen oder Herzklopfen? 10. Hast du das Gefühl, mehr Opfer als Herr der Lage zu sein? 11. Nervt dich die Fliege an der Wand oder ein klingelndes Telefon mehr als früher? 12. Ziehst du dich von Freunden zurück und meidest du gesellige Treffen? 13.Fühlst du dich ausgelaugt und ausgebrannt und hast du das Gefühl, allem nicht mehr gewachsen zu sein? 14. Ertappst du dich oft bei aggressiven Gedanken und Vorstellungen, die sich gegen andere richten? 15. Hast du Angst, die Kontrolle über dich oder dein Verhalten zu verlieren? 16.Kannst du dich nicht mehr entspannen, stehst du vielmehr ständig unter Strom? 17. Vernachlässigst du schon längere Zeit deine Freunde und/oder deine Hobbys? 18. Behältst du deine Sorgen lieber für dich, als mit anderen darüber zu sprechen? 19. Äußern sich Freunde und Partner besorgt um deine Gesundheit? 20. Brichst du leicht in Tränen aus oder fühlst du dich schnell gekränkt? 21. Greifst du oft zu Süßigkeiten und Fast Food? 22. Trinkst du am Tag mehr als drei Tassen Kaffee? 23. Rauchst du wesentlich mehr als früher? 24. Greifst du zu Beruhigungs-/Schlafmitteln oder Psychopharmaka? 25. Tust du dich momentan schwer, Entscheidungen zu treffen? 26. Hast du Angst vor der Zukunft? 27. Siehst du dich als Versager, der nicht mit seinem Leben klarkommt? 28. Neigst du im Augenblick zu kleinen Unfällen oder verlegst bzw. vergisst du wichtige Dinge? Zähle nun deine Punkte zusammen. Die Auswertung findest du auf der nächsten Seite. 13

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