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OMNIA Nr. 14

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September 2019 –

September 2019 – Ausgabe #14 Gehst du in die Ruhe, so wirst du spüren, dass du zum Glücklichsein vielleicht gar nicht so viel brauchst, wie du denkst. Beobachte einmal in der Stille dich und deine Gedanken. Lasse sie ziehen und betrachte sie. Bewerte sie nicht. Stelle einfach fest, wie und was du denkst. Sind diese Gedanken positiv? Wenn nicht, hinterfrage später, was das genau ist. Diese Technik kannst du gut in den Alltag einbauen. Später wirst du feststellen, dass sich dein Körper entspannter, oder je nach Gedanken auch eingeengter, anfühlt. Dein Körper ist ein Messgerät, das dich Gutes erkennen lässt. Meditation ist ein Schlüssel. Von außen nach innen gehen. Die Wahrnehmung auf sich lenken und sich sammeln. Dabei den Atem als Verbindungsstück – als Schnittstelle – zwischen innen und außen erkennen. Meditationskurse werden fast überall angeboten. Freies und gutes Material findest du im Internet. Wenn nicht da der Alltag wäre … arbeiten, Kinder versorgen, Eltern pflegen, wo bleibt da die Zeit für eine Meditation? Fünf Minuten bewusste Zeit sind besser, als keine Minute dafür zu haben. Und es geht nicht immer um die Dauer. Vielleicht ist es dir möglich, fünf Minuten täglich einzuplanen. Denn wenn wir etwas möchten und es nicht tun, entsteht Druck. „Ich kann nicht“, „ich würde gerne, aber ...“, „ich habe es wieder nicht gemacht ...“ Das ist alles destruktiv. Manches bezeichnen wir nicht als Meditation. Kennst du das nicht auch, dass du manchmal deinen Blick schweifen lässt und dabei den Raum und die Zeit vergisst? Bei den Ältesten sehe ich das oft. Sie sitzen einfach da und ihr Blick ist weit, sie sind „woanders“. Was machen sie? Es ist eine andere Form der Meditation. Sie sind aus der Zeit, um nach innen zu gelangen. Natur ist Medizin. Ein guter Ort, um einmal aus der Zeit zu sein, ist die Natur selbst. Gehe in den Wald, ohne die ganze Technik, ohne Smartphone. Lass die Natur zu dir sprechen. Atme die Luft ein. Nimm den Duft wahr, der dir begegnet. Wie fühlt sich dein Schritt auf der Erde an? Vielleicht erlebst du, wie du mit jedem Schritt mehr und mehr die Dinge hinter dir lässt und du mehr und mehr ein Teil von der Natur wirst. Staunen und nicht erwarten. Das ist die „Waldmedizin“, die jetzt in aller Munde ist. Sie gab es schon immer. Heute gibt es sogar einen Namen dafür. Jeder Baum hat seine eigene Qualität und Kraft. Diese Kraft kann für dich unterstützend sein. Die Birke lässt dich beweglich bleiben oder werden, die Eiche gibt dir Stabilität. Experimentiere und meditiere mit den Bäumen. Sprich mit ihnen. Geben sie Antworten? Wo geht dein Blick in der Natur hin, was zieht dich an? Schaue dir einmal bewusst eine Pflanze an. Die Form, die Blätter, die Farbe, wie fühlt sich das Blatt an …? Und schon bist du anders mit der Natur in Verbindung. Wer Pflanzen hat, spricht meist in irgendeiner Art mit ihnen und erfreut sich an ihrer Schönheit. Wir haben manches vergessen, vieles verlernt. Dabei sind wir selbst Natur. Kinder wissen um diese Selbstverständlichkeit. Sie lehren uns das Sein in der Natur. In ihr vergessen sie Raum und Zeit und sind somit mit diesen unsichtbaren Kräften verbunden. Gemeinschaft gibt Kraft. Eine gute Möglichkeit ist es auch, sich einer Gruppe anzuschließen, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Die Menschen in der Gruppe sprechen alle die gleiche „Sprache“, sie sind durch das Thema miteinander verbunden. Das ist wohltuend und bestärkt dich im Alltag. Ruft dein Herz nach Gemeinschaft? Spricht dich vielleicht eine Reise, ein Land besonders an? Organisierte Gruppenreisen können eine gute Möglichkeit sein, überhaupt an bestimmte Orte zu gelangen. Denn meist lassen sich Reisen in ferne Länder nicht leicht organisieren. Speziell dann, wenn man etwas Besonderes erleben möchte. Da ist es auch einmal gut, wenn dies ein anderer übernimmt. Manchmal muss man weit reisen, um zu sich zu gelangen. Sich selbst hinterfragen und vielleicht auch erkennen: „Das, was ich habe, ist gut.“ Reisen macht dankbar für das, was ist. Foto: Shutterstock - © Petra Hinze 10

Einer der längsten Wege ist der Weg zum eigenen Herzen. Höre zu, höre in dich, was du brauchst und dir wünschst, denn das ist deine Seele, die zu dir spricht. Die Zeit, die wir haben, ist verhältnismäßig kurz. Ändere Dinge, bringe Ordnung in deine Sachen, schiebe nicht auf. Finde für manche Träume oder Wünsche auch einen Abschluss. Sind sie heute in deiner Situation noch wirklich passend? Und wenn sie wirklich noch für dich passen, dann nimm deinen Mut zusammen und gehe in das Unbekannte. Auch wenn es ein Arbeitswechsel ist. Ein Entschluss setzt Energie frei und bringt Bewegung. Als ich noch ein Kind war, wie lange habe ich damals auf bestimmte Ereignisse gewartet. Tage, die nicht vergingen, weil die Vorfreude so groß war – auf eine Reise, einen Geburtstag oder den Besuch von Freunden. Wie lange etwas dauert, ist immer relativ. Entdecke die Welt mit einem neuen Blick auf die Dinge. Befreie dich von den Grenzen. Lass deine tägliche Routine zu deinen spirituellen Ritualen werden. Genieße deinen morgendlichen Kaffee in Ruhe – sind das deine fünf Minuten? Dein Weg nach Hause oder der abendliche Spaziergang, gehe ihn bewusst. Gehe bewusst und achtsam durch den Tag. Du wirst immer dieselbe Person sein. Auszeit vor dir selbst wirst du nie haben. Deshalb schließe Frieden mit dir und anderen. Sage deinen Mitmenschen, was du brauchst und was du dir wünschst, dann gehe deinen Weg. Schritt für Schritt. Der Weg zeigt sich erst danach, das heißt, wenn du zurückblickst. Wege gibt es viele, und doch ist es dein Weg, den du wählst. Vertraue darauf, dass du immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist und dass sich manche Dinge erst später im Leben zeigen werden. Schätze, was du hast, und auch dich selbst. Dazu gehört auch, Dinge auszusortieren, sich von Unschönem zu trennen. Dabei wird Platz für Neues entstehen. In der Auszeit – für dich. Um mehr das Leben zu spüren. So, dass deine Seele glücklich ist. Petra Hinze Aus der Zeit zu sein bedeutet in die Zeit zu gehen. Warum brauchst du eine Auszeit? Weil manches voll und dicht ist von Erwartungen von anderen und von dir selbst? Weil du zu dir kommen möchtest und deine nächsten Schritte wissen möchtest? Weil du spürst, es ist jetzt genau das Richtige? Dann tue es! Vor allem nimm den Druck heraus. Nimm dir deine Zeit. Triff eine Entscheidung, und du wirst sehen, wie sich manches fügen wird. Petra Hinze ist Heilpraktikerin und Schamanin mit eigener Praxis in Berlin. Sie ist spezialisiert auf Frauenheilkunde und altes Wissen. Sie gibt Kurse und Seminare in Berlin und in der Schweiz und organisiert Frauen-Wochen in der Toskana. Einmal jährlich führt sie eine Reisegruppe nach Russland. Mehr Infos: petra-hinze.de, abenteuer-frau.de 11

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