Aufrufe
vor 4 Monaten

Omnia Nr. 13

  • Text
  • Bewusstsein
  • Reiseziele
  • Reisen
  • Tipps
  • Erde
  • Peru
  • Glastonbury
  • Ritual
  • Morgenritual
  • Affirmationen
  • Gedanken
  • Liebe
  • Natur
  • Erde
Was lässt dich aufblühen? Lass dich von der Omnia inspirieren!

März 2019 – Ausgabe

März 2019 – Ausgabe #13 Tipp Ida Resi Alit schenkt dir auf ihrer Homepage ein „Evolution Recording“ – ein Gebet für deine Entwicklung. Probiere es aus und lasse dich von den Klängen einhüllen, nach Bali entführen in ihre Kraft der Loslösung von Blockaden. Ein wunderbar kraftvolles Geschenk! idaresialit.org sie war von dem Erlebten so erschöpft, dass sie bis zum Nachmittag des darauffolgenden Tages schlief. starke Verbindung zu den geistigen Welten. Sie beschreibt dies als Unterricht durch ein weibliches Geistwesen. Auf diese Weise erhielt sie auch die Instruktion, eine bestimmte Zeremonie durchzuführen, deren Sinn sich ihr jedoch nicht erschloss. Die Familie war zunächst skeptisch, entschied sich aber dafür, den neuen Weg ihrer Tochter zu unterstützen. Bei der abendlichen Zeremonie im Familientempel kam es dann zu dem außergewöhnlichen Vorfall: Während ihrer Meditation wurde sie plötzlich bewusstlos. Doch nicht nur das, sie fiel sogar ins Koma und hörte auf zu atmen. Auch ihr Puls war nicht mehr fühlbar. Ihre Familie reagierte voller Panik und Trauer, war doch ihr Vater erst sieben Jahre zuvor unter ganz ähnlichen Umständen aus dem Leben geschieden. Auch er war während einer Zeremonie in tiefe Bewusstlosigkeit verfallen, aus der er nicht mehr erwachte. Sollte es nun seiner Tochter ebenso ergehen? Doch nach einiger Zeit kehrte das Leben in ihren Körper zurück. Es war gegen zwei Uhr morgens, als I Komang Wediantari aus ihrer Bewusstlosigkeit erwachte. Noch war sie nicht in der Lage, sich zu bewegen oder auch nur zu sprechen. Aber sie konnte sehen, und sie sah ein mächtiges, helles Licht am nächtlichen Himmel, das an einen Laserstrahl erinnerte. Auch die anderen Familienangehörigen sahen dieses Licht. Danach erlangte sie wieder die volle Herrschaft über ihren Körper, doch Als sie schließlich erwachte, war sie eine andere geworden. Sie kannte Mantren, die sie vorher nie gelernt hatte, und beherrschte mehr davon, als Brahmanenpriester jemals in ihrer Ausbildung lernen. Auch das Pewedaan war ihr plötzlich geläufig, also die Fähigkeit, in Sanskrit oder anderen alten Sprachen zu kommunizieren, von denen sie in ihrer Schulzeit nie etwas gehört hatte. Sie beherrschte auf einmal sämtliche Mudras, sakrale Handbewegungen, sowie komplexe religiöse Riten wie tantrische Tänze und Gesänge. Die Kunde von ihren Fähigkeiten machte rasch die Runde und erreichte auch die Brahmanen Balis. Sie wollten diese außergewöhnliche junge Frau gern näher kennenlernen. Auf diese Weise traf I Komang Wediantari im Februar 2007 im Alter von nur zwanzig Jahren den Priester Nabe, einen spirituellen Lehrer, der ihr nahelegte, sich zur Brahmanin und Hohepriesterin ausbilden zu lassen. Der Weg dahin ist hart, er ist zudem vom National Board of Ordination of The Hindu Dharma Association detailliert vorgeschrieben. Er umfasst zahlreiche spirituelle und körperliche Prüfungen, von denen jede für sich allein schon eine große Herausforderung darstellt. Doch I Komang Wediantari meisterte sie alle! Nach nur einundzwanzig Tagen intensiver Meditation und spiritueller Arbeit ohne formalen Unterricht war sie kurz nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag bereit für die Weihe zur Hohepriesterin. Üblicherweise sind mindestens drei Jahre Vorbereitung unter der Anleitung eines erfahrenen spirituellen Lehrers nötig, bevor der Novize oder die Novizin bereit ist für die endgültigen Prüfungen. Auch sind die Kandidaten für dieses Amt zu Beginn ihrer Lehre mindestens vierzig Jahre alt. Auf Bali gibt es mehr als sechzig Hohepriester, von denen aber nur fünf Frauen sind. Alle entstammen der Brahmanenkaste, welcher I Komang We- Foto: © Tomas Ritter 42

ANZEIGE Erlebnis Reisen - Spirituelle Reisen Exklusive Reisen in Kleinstgruppen • zu den Palmblattbibliotheken in Indien und Bali • zu den Zukunftsdeutern von Myanmar • auf den Spuren der Templer in Südfrankreich • ins magisches Schottland, Südengland und nach Irland • ins verlorene Paradies der Götter: den Libanon NEUE PFADE diantari nun eben nicht angehört. Sie ist nicht nur die Jüngste, die jemals zur Hohepriesterin geweiht wurde, sondern auch die erste Frau seit vielen hundert Jahren, die unverheiratet dieses Amt bekleiden kann. Sie ist ein absoluter Ausnahmefall in der Geschichte der balinesischen Religion und Spiritualität. Ihre endgültige Prüfung durch die Mitglieder des National Board of Ordination of The Hindu Dharma Association dauerte lediglich zwanzig Minuten. Dann wurde die feierliche Weihe zur Hohepriesterin vorgenommen. I Komang Wediantari erhielt als Zeichen ihrer spirituellen Wiedergeburt einen neuen Namen – Ida Panditha Mpu Budha Maharesi Alit Parama Daksa oder einfach Ida Resi Alit. Seither lebt Ida Resi Alit ihre Lebensaufgabe. Mit Hilfe von heiligem Wasser führt sie Reinigungszeremonien durch, deren Aufgabe es ist, energetische Blockaden zu lösen und seelische Leiden sowie körperliche Krankheiten zu heilen. Außerdem erfüllt sie ihre Pflichten bei den auf Bali so zahlreichen wichtigen Ritualen und Zeremonien, welche die Balinesen durch das gesamte Leben begleiten. Ihre Rituale, die für jeden Menschen offen sind – egal aus welcher Kultur und Religion er stammt –, beginnen stets mit einer gemeinsamen Meditation in traditioneller balinesischer Tracht. Die Reinigungszeremonien verlaufen meist sehr emotional. Energetische Blockaden werden aufgebrochen, alte Verletzungen und unverarbeitete Lebensthemen werden ans Licht gebracht und dann vom heiligen Wasser im wahrsten Sinne des Wortes davongespült. Ida Resi Alit ermutigt ihre Klienten zu emotionalen Reaktionen: „Lasst alles zu, und dann lasst es los. Wonach euch auch immer ist, was auch immer kommt, tut es. Schreit, weint, stampft mit den Füßen, lacht euch krumm und schief. Das ist egal. Aber macht es, lasst es zu. Und dann lasst es los.“ Ida Resi Alit hat eine klare Vision von spiritueller Einheit. Es ist ihr Anliegen, ein spirituelles Zentrum zu schaffen, in dem sich Menschen aller Religionen, Weltanschauungen und Rassen treffen und sich austauschen können. Dafür soll ihr Ashram stehen – der Ashram Purwa Agung. Nicht nur sie wird hier lehren, jeder spirituelle Meister ist eingeladen, hier sein Wissen an interessierte Schüler weiterzugeben. Die Hohepriesterin weiß, dass alles – jede Inspiration, jede Ihre Reiseleiter Thomas & Sabine Ritter Wir garantieren eine hohe Qualität, Sicherheit und absolute Zuverlässigkeit. Thomas Ritter Reiseservice • An der Frauenkirche 18 • D-01067 Dresden T: + 49 (0) 35 1 48454165 • www.thomas-ritter-reisen.de • ritterreisen@aol.com spirituelle Schule und jede Religion – aus einer einzigen Quelle kommt. Das Ganze enthält alle Teile, und in jedem Teil ist das Ganze zu finden. Vor fünf Jahren steckte ihre Vision noch in den Kinderschuhen. Ihr spirituelles Zentrum rund um ihren Familientempel war noch eine Baustelle. Damals erzählte sie mir: „Eines Tages werde ich reisen, so wie du. Doch jetzt beginne ich erst einmal hier, zu Hause. Der Platz stammt von meinen Vorfahren, und ich gehöre hierhin. Die Idee wird wachsen, Stück für Stück, und so wird es auch der Ashram. Ich kann diesen Platz nicht für mich allein haben. Er ist da zum Teilen, mit allen, die daran teilhaben wollen. Denn ich brauche auch Leute, die mir hier helfen. Eine Vision ist etwas Gutes. Sie ist der Ursprung. Aber um sie zu manifestieren, braucht es Helfer.“ Diese Hilfe hatte sie, denn ihr Zentrum blüht, und als balinesische Hohepriesterin wirkte sie mittlerweile schon in vielen Ländern. Ida Resi Alit wusste schon damals, dass sich alles so entwickeln wird, wie es sein soll. Alles ist immer präsent im Augenblick – die Lehren der Vergangenheit und die Pläne für die Zukunft. In fünf Jahren kann viel geschehen und sich alles verändern, das sehe ich, wenn ich sie heute besuche. Ida Resi Alit hat ihre Aufgabe, ihre Mission angenommen, obwohl ihr ursprünglicher Lebenstraum darin keinen Platz hatte. Sie hat akzeptiert, ein Teil des göttlichen Plans zu sein. Thomas Ritter Thomas Ritter studierte Rechtswissenschaften und Geschichte an der TU Dresden, als er die ersten Reisen und Expeditionen auf den Spuren früher Kulturen organisierte. Er ist Spezialist für Kleingruppenreisen nach Asien, in den Orient und in Europa und schreibt als Autor über die Mysterien, die ihm begegnen. Mehr Infos: thomas-ritter-reisen.de 43

Sammlung

Omnia Nr. 13
OMNIA Nr. 12
© Copyright - Omnia AG 2018
IMPRESSUM    |    AGB    |    DATENSCHUTZKLÄRUNG