Aufrufe
vor 6 Monaten

Omnia Nr. 13

  • Text
  • Bewusstsein
  • Reiseziele
  • Reisen
  • Tipps
  • Erde
  • Peru
  • Glastonbury
  • Ritual
  • Morgenritual
  • Affirmationen
  • Gedanken
  • Liebe
  • Natur
  • Erde
Was lässt dich aufblühen? Lass dich von der Omnia inspirieren!

März 2019 – Ausgabe

März 2019 – Ausgabe #13 Schwierig wird es für uns, wenn wir den Kontakt dazu verloren haben und diese Signale nicht mehr wahrnehmen können. Das Unterbewusstsein steuert somit nicht nur unsere Körperfunktionen, sondern auch unsere Handlungen. Dabei funktioniert es gewohnheitsmäßig und reagiert bzw. handelt nach dem gleichen Verhaltensmuster. Programmierung Viele unserer Verhaltensmuster entstehen in der Prägungsphase bis zum sechsten Lebensjahr. Ab dann ist es wie ein Abscannen, auch „kritischer Faktor“ genannt. Dabei wird mit der Sinneswahrnehmung geprüft, ob ein passendes Programm vorhanden ist. Wenn ja, wird es automatisch übernommen. Wenn es nicht vorhanden ist, wird geprüft, ob es neu aufgenommen werden muss oder ignoriert werden kann. Im Laufe des Lebens kommen viele Muster hinzu, manche sind sogar destruktiv, die wir verinnerlicht und die sich verselbstständigt haben. Muster, Programme können jedoch wieder geändert werden. Die Frage ist nur, wie. Eines vorneweg: Nur positives Denken reicht dabei meist nicht aus. Manchmal ist das wie Schminke, ein aufgesetztes Verhalten, das nicht bis ins Unterbewusste wirkt. Nicht selten verbergen sich darunter Zweifel, Ängste und Blockaden. Die Schule des Denkens In der klassischen Yogapsychologie gibt es eine Einsicht, die da lautet: Nur wenn du deinen Verstand wirklich verstanden hast und kontrollieren kannst, bist du im Glück. Doch wie ist das gemeint, und gibt es noch eine andere Perspektive? Yogapsychologen kamen zu folgendem Ergebnis: Der Zustand, in dem unser Geist ist, bestimmt darüber, in welchem Zustand wir uns insgesamt befinden. Glück und Freude kommen, wir können beides nicht festhalten. Und das ist die weitere Erkenntnis: Wir identifizieren uns mit unseren Gedanken und Gefühlen, die durch unseren Geist wandern. Wenn diese angenehm sind, sind wir glücklich. Sind sie es nicht, sind wir traurig oder sogar leidend. Zu erwähnen ist, dass hierbei kein Unterschied zwischen Gefühlen und Gedanken gemacht wird. Aus dieser Sicht werden Gefühle von den Gedanken erzeugt, die wiederum Reaktionen auf andere Gedanken oder Bilder sind. Ein Schlüssel sind die Gedanken Ruhe in deinem Geist. Beobachte deine Gedanken … und versuche dich nicht mit ihnen zu identifizieren und diese nicht zu analysieren und zu bewerten in „gut“ und „schlecht“. Sondern lasse sie so, wie sie sind. Das ist hohe Schule. Was ist dabei genau gemeint? Egal, welche Situation im Leben kommt, du solltest eine innere Ausrichtung und Bejahung zu dir haben. Du bist mit einer Essenz, der Lebensessenz, ausgestattet, die von Haus aus rein ist. Wer stellt sich die Fragen und betrachtet den Geist? Es ist nicht unser Ego, es ist das Ich. Das wahre Selbst, auch die göttliche Kraft genannt. „Wir machen uns zu viele Gedanken, dass wir unzulänglich sind, dabei sind wir schon vollkommen.“ Praktisches Handwerkszeug Dennoch gibt es Muster und Programme, die im Inneren gespeichert sind. Welche unbewussten Abläufe wirken gegen dich? 12

Foto: © Petra Hinze - Shutterstock Als Erstes – ist dir wirklich bewusst, was du möchtest? Stelle dir Fragen wie: Was tut mir gut? Was nährt und stärkt mich? Man weiß selber um bestimmte Muster. Sicher kennst du ein Erlebnis, bei dem du im Nachhinein sagtest: „Wusste ich doch!“ Gibt es an dir Verhaltensweisen, die du gerne ändern möchtest? Ja? Dann geht der erste Schritt über die Wahrnehmung. Mache dir bewusst, welche es sind, wie du dich verhältst und welche Handlungen ablaufen. Und schaue, wie du einen inneren Stopp einbauen kannst. Etwas, das dich anhalten lässt, damit du wahrnehmen kannst, ob das wirklich gut für dich ist, wenn du weitermachst. Sich immer wieder spüren und wahrnehmen bringt dich immer wieder zu dir selbst. Jeder von uns hat Handlungsweisen, die zur Routine geworden sind. Sie sind wie ein Drahtseil. Viele Erfahrungen haben es so stark gemacht. Eine neue Handlung ist wie ein neu gesponnener Seidenfaden, der mit jeder Lage an Festigkeit gewinnt. Eine neue Ausrichtung und der innere Spürhund werden nach Möglichkeiten und Ideen der Verwirklichung suchen. Innere Ausstrahlung und Offenheit Sicherlich hast du es schon erlebt, dass Personen einen Raum betreten, und auf einmal muss man sich zu ihnen drehen. Es ist, als ob sie strahlen, als ob ihnen eine andere Kraft zur Verfügung steht. Oft können diese Personen Menschen begeistern, und sie sind den Dingen positiv zugewandt. Es ist gut, offen zu sein. Das Wort teilt die Bedeutung: Offenheit öffnet Wege. Begeistere dich. Ändere deine Routine. Gehe einen neuen Weg zur Arbeit. Gestalte dein Abendprogramm abwechslungsreich. Es gibt so viele Möglichkeiten, seinen Alltag neu zu gestalten. „Indem du dich öffnest, eröffnest du Möglichkeiten.“ Daher schaue immer wieder zu dir. Komme mit der Aufmerksamkeit zu dir und beobachte dich. Dein innerer Dialog kann dich stärken und dich dabei unterstützen, im Einklang mit dir selbst zu sein. Achte auf deine Wahrnehmung und spüre dich. Fühlst du Enge oder Weite? Was schlussfolgerst du daraus? Betrachte auch dein Umfeld und die Mitmenschen. Sie sind Spiegel und Ausdruck. Gefällt es dir? Was hat es mit dir genau zu tun? Hat es überhaupt mit dir zu tun? So kannst du forschen und damit beginnen, dein Leben zu gestalten. Es ist nicht immer alles falsch, vielleicht überwiegt das Schöne, aber wenn du etwas anders haben möchtest, kann es sich nur ändern, indem du etwas änderst. Einen großen Teil hast du selber in deiner Hand bzw. kannst du mit deinem Geist gestalten. Natürlich gibt es Schicksalsschläge und laufende Einwirkungen, denen wir uns nicht immer entziehen können. So ist es dann eben. Doch wie wir damit umgehen, sagt viel aus. Erinnere dich: Du hat ein unglaubliches Netzwerk in dir, nutze es weise. Werfe Überholtes über Bord, bestätige das, was für dich gut ist, und sei offen dem Neuen, Unbekannten gegenüber. Es gibt viele Möglichkeiten … und dennoch wirst du deinen eigenen Weg gehen. Gönne dir Langsamkeit und Muße Halte immer wieder inne und orientiere dich. Zu viel Aktion und Schnelligkeit kann uns aus unserer Mitte bringen. Ein weises altes Sprichwort sagt: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Gute Tugenden sind: warten, Geduld, Ruhe, mal nichts tun … dadurch schärft sich auch die Aufmerksamkeit. Gerade die Ruhe bringt die Erholung und tankt alles in dir auf. Petra Hinze Petra Hinze ist Heilpraktikerin und Schamanin mit eigener Praxis in Berlin. Sie widmet sich ganz dem Frauenwissen und fügt aus allen Kulturen zusammen, was Frauen hilft. Ihr Wissen gibt sie in Kursen und Seminaren weiter, die allesamt eine Einladung sind, die eigene Weiblichkeit neu zu entdecken. Mehr Infos: petra-hinze.de 13

Sammlung

Omnia Nr. 13
OMNIA Nr. 12
OMNIA Nr. 1
© Copyright - Omnia AG 2018
IMPRESSUM    |    AGB    |    DATENSCHUTZKLÄRUNG